• Ergebnisse online!

    Die Ergebnisse der 5. Wertungsläufe unserer Halb- und Viertelstundenlaufserie 2017/2018 sind HIER online!
    Wir danken allen Teilnehmer/innen und hoffen auf ein Wiedersehen am 07.03.18 zu den 6. Wertungsläufen und den Siegerehrungen!
    Euer LAV Halensia e.V.

  • Nimm neue Trainingsstrecken unter die Füße!

    Für alle die Alternativen zur eigenen "Hausrunde" suchen und neue Trainingsreize setzen wollen,
    haben wir hier ein paar interessante Vorschläge parat!
    Schau doch einfach mal vorbei!

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11.02.2018 - Barcelona Halbmarathon 2018 - 1:30h geknackt

Da wir Läufer jedes Jahr neue Wettkämpfe und neue Herausforderungen suchen, hatte ich einen Startplatz für den Halbmarathon in Barcelona gebucht.

Die Idee, mitten im Winter ein wenig Sonne zu tanken, schlug auch bei meiner Familie an. So machten wir uns auf einen fünftägigen „Antoni Gaudi“ - Kulturtrip zu meinem Geburtstag. Die Sagrada Família, Casa Batlló und Park Güell standen auf dem Programm.

Jetzt ist jedoch Sonntag, der 11. Februar und ich stehe einem Tag nach meinem Geburtstag hier am Start und der Sprecher zählt von 5 runter in Spanisch. Da hier noch Karneval ist, regnet es bei „0“ Konfetti auf die Profis in der 1. Reihe. Die Massen setzen sich in Bewegung und nach etwas Wartezeit darf auch ich die laut piepende Matte überqueren. Laufuhr starten und los geht’s. Es wird ein bisschen gedrängelt und geschubst – beim Halbmarathon zählt halt jede Sekunde. Erster Blick auf die Uhr – 3:52 – naja, übliche Anfangseuphorie. Vor mir laufen die Pacemaker für 1:25h (ja, es gibt hier Pacemaker im Halbmarathon von 1:15 bis 1:50).

Ich stoppe, wie beim Marathon in Hamburg, nur die 5km Splits. Vorgenommen hatte ich mir 4:20, um meine Bestzeit aus Dresden  (1:31:46) zu unterbieten.   Die ersten 2 – 3km sind um, und ich bin so bei 4:10, 4:11 – noch immer zu schnell, aber die Geschwindigkeit fühlt sich gut an. Ich höre den imaginären Klaus etwas von „Tempo raus“ rufen, aber hey - lange gerade Straßen  - kaum Kurven, kein Wind. Jetzt sind wir auf der Gran Via, km 4, wieder eine superbreite Prachtstraße. Sie sorgt dafür, dass sich die Läufer schön verteilen. Ich habe so 5 – 10m auf den Vordermann und versuche mich an einem Läufer im blauen Muskelshirt zu orientieren. Er läuft ziemlich gleichmäßig. Inzwischen haben wir die 5km Marke passiert, es piept und ein Blick auf die Uhr zeigt 21min irgendwas. Immer noch zu schnell. Verpflegung. Es gibt Wasserflaschen?! Plastik, 0,2l kann man gut trinken – einige schleppen die Flaschen wirklich ein paar km mit.

Bei km 7 sollen Ines und Tim stehen. Ziemliche Menschenmassen, aber ich kann Sie entdecken und winken. Wieder mehr als 2km geradeaus – alles läuft rund, eine 90 Grad Kurve, ein paar hundert Meter und wieder 90 Grad. Ich laufe an unserem Hotel vorbei. Die Spätaufsteher wundern sich über die Verrückten, die hier um 9:30 Uhr vorbeihetzen. Die 10km Marke ist erreicht. 42 Minuten und ein paar Zerquetschte. Kurz danach wieder Wasser, wieder Plastikflaschen. Die Strasse schwimmt. Mein Muskel-Shirt-Mann legt beim Tempo zu. Will wohl einen negativen Split laufen? Ich stoppe nach wie vor 5km Intervalle. Dieser liegt jetzt bei 4:12 – 4:15 alles noch im grünen Bereich. Es geht die „Rambla Prim“ runter – wieder eine riesig breite Straße. Mal wieder ein paar Trommler. Bis auf die km 6 - Marke habe ich bisher eher wenig Musik gehört.
Bei der anschließenden Pendelstrecke – 1,5km die „Diagonal“ rauf und auch wieder runter - stehen plötzlich Ines und Tim in der Mitte auf dem Grünstreifen. Diesen Treffpunkt hatten wir nicht vereinbart, aber sie haben es irgendwie mit der U-Bahn hierher geschafft. Tim klatscht ab und Ines feuert mich an. Das gibt noch einmal einen ordentlichen Schub.

Irgendwie sollte es jetzt zum Strand runter gehen – 2 Kurven später ist es soweit. Wir  biegen auf die „Garcia Faria“ ein und laufen auf der Hauptstraße neben dem Strand. Wunderbare Aussicht und Sonnenschein. Bei mir sind immer noch Reserven übrig und ich überlege mir die Taktik für die letzten Kilometer. Endbeschleunigung heißt unser Zauberwort im Marathontraining mit Klaus. Bei einem Schnitt von 4:11 – 4:15 ist eigentlich nicht mehr viel „Beschleunigung“ drin. Nehme mir trotzdem vor, ab km 20 nochmal einen Gang hochzuschalten. Noch kann ich aber die Aussicht links von mir genießen – dort am Hafen Olympic sind einige Segler unterwegs. Die km 18 – 19 ziehen sich ein wenig. Das Feld wird schneller und ich bin versucht mitzugehen. Kehre dann aber zum ursprünglichen Plan zurück – beschleunigt wird ab km 20.
Beim riesigen Springbrunnen biegen wir auf die Marina ein. Da ist es – das 20km Schild. Mal schauen, was noch im Tank ist. Alle „riechen“ geradezu das Ziel und werden gefühlt noch ein wenig schneller. Ich schaffe tatsächlich noch eine Beschleunigung auf 4:04. Letzte Kurve zum Ziel – Pyjades. Durch die vielen Sponsor-Tore kann ich hier in ca. 500m Entfernung das Ziel sehen. Sieht verdammt gut aus – die Zeit tickt und zeigt irgendwas mit 1:30:35 oder so. Da es sich um die Brutto-Zeit für die Champions handelt, habe ich nach meiner Meinung mindestens 50-60 Sekunden gut.

Die 1:30h habe ich also geknackt. Ein Blick auf meine handgestoppte Laufuhr ergibt ebenfalls 1:29:45 – Super. Ines gratuliert und knippst Fotos von der Seite. Der Zielbereich erstreckt sich über eine großflächige Parkanlage bis hin zum Arc de Triomph. Als erstes kommt die Medaillenstation. Da ich bei den ersten 10-15% eingelaufen bin, herrscht hier noch keine lange Wartezeit. Danach die Getränkeausgabe. Alles professionell organisiert. Es geht wie bei der U-Bahn an 10 Reihen geradeaus. Jeder nimmt sich vom bereitgestellten Powerade oder Wasser (wieder alles Plastikflaschen) soviel man möchte und weiter zur nächsten Station. Dort gibt es Umhänge – es sind ca. 8 Grad in der Umgebung. Als letztes gibt es Bananen und Apfelsinen. Kein Warten, kein Schlangestehen – perfekt.

Der Arc de Triomph bietet sich als Hintergrund für die Siegerfotos an und als Bonus gibt es vom Veranstalter eine Lasergravur der gelaufenen Zeit. Auf diese Weise erfahre ich, dass es 1:29:39 waren und habe damit die höchstoffizielle Bestätigung unter 1:30h gelaufen zu sein.

Barcelona im Februar kann ich vorbehaltlos empfehlen. Es sind schon einige Sonnenstunden mehr inklusive als in Deutschland, die Strecke ist extrem flach und damit schnell (nur 20m Höhenunterschied). Zuschauer waren reichlich an der Strecke und das Verhalten der anderen Läufer – abgesehen vom Start – war sehr sportlich und fair. Ich wurde auf die 3 Schlaglöcher auf der Laufstrecke hingewiesen, Überholvorgänge werden mit der Hand angezeigt und ähnliches. Ganze 25 EUR Startgebühr (inklusive Laufshirt und Medaillengravur!!) runden den Halbmarathon ab.

Irgendwann komme ich wieder.

Text/Foto: Matthias Allmich/Ines Schwab


 

20.01.2018 - Wintermarathon mit irischer Verstärkung - Hallunken International und Team „Winterschaf“

Zu Beginn des Jahres stellt dieser Lauf immer einen guten Leistungstest für die Winterform dar. Nachdem der LAV im Jahr 2017 frühzeitig die Mannschaften für den Wintermarathon in Leipzig angemeldet hatte, verringerte sich die Teilnehmerzahl leider von Woche zu Woche. Zum Schluss wurde die Damenmannschaft mit Silvie durch den Einsatz von Jana Schubert und Katrin Schneider ermöglicht. Beim letzten verbliebenen Herren-Team kam es durch den Ausfall von Burkhardt ebenfalls zu "Besetzungsproblemen". Klaus wandte sich an den Veranstalter und wir bekamen schnell die Antwort, dass Ken Casey, ein erfahrener Marathonläufer aus Dublin gern in unserem Team laufen würde. Also wurden die Englischkenntnisse entstaubt, Kontakt über Email und Whatsapp aufgebaut und so verabredeten wir uns gemeinsam irgendetwas zwischen 4:10 - 4:15 zu laufen.

Die beiden Teams vor dem Start

Der Wintermarathon in Leipzig fand bereits zum 9. Mal im Clara-Zetkin-Park statt. Die Organisation war gut gelöst und 48 Teams waren am Start. Da wir letztes Jahr mit Thomas Probst bereits teilgenommen hatten, konnten wir Ken vor dem Start noch entsprechend „briefen“. Bei dieser Veranstaltung werden 8 x 5km Runden gelaufen und anschließend eine Schleife, um die Gesamtstrecke von 42,195km zu vervollständigen. Nach jedem Durchlauf der Start- und Ziellinie wird die Rundenzeit gestoppt und man kann Verpflegung zu sich nehmen. Das Angebot reicht von Schnitten, Brezeln über Red Bull bis zu Tee und Wasser.

Wir starteten unsere 1. Runde und konnten Ken die einzelnen Stationen erläutern. Jeder Kilometer ist einzeln ausgeschildert und manche sind mit bestimmten „Highlights“ geschmückt. So steht bei km 3 ein Saxophonspieler, der sein Repertoire routiniert schon über Jahre dort vorträgt. Die Meinungen zu seiner Musikauswahl sind unterschiedlich, aber er ist verlässlich. Nach einer Etappe auf der Deichkrone des Elsterflutbetts schwenken wir in den Wald ein, hier ist die Laufstrecke auf ca. 150m stark aufgeweicht und Vorsicht ist angesagt. Ansonsten ist die „Piste“ jedoch in einem guten Zustand und dank der Temperaturen müssen wir auch nicht mit Schnee oder Eis kämpfen.

Alle Runden führen durch Start und Ziel – es ist eine tolle Motivation 8x ins „Ziel“ zu laufen.  Wir sind jedoch erstaunt ca. 300m davor eine Frau zu entdecken, die es sich trotz der für die Zuschauer unangenehmen Temperaturen auf einem mitgebrachten Campingstuhl gemütlich gemacht hat und sämtliche Teilnehmer enthusiastisch mit musikalischer Unterstützung aus mitgebrachter Boom-Box anfeuert.

Nach einem anfänglichen „Schnellstart“, den Routinier Klaus entspannt nach 500m abfing, haben wir unseren Rhythmus gefunden und „fressen“ Kilometer. Die Diskussionen kommen vom 100ste in 1000ste und die beiden Stationen „Saxophone-Spieler“ und „Schneekönigin – Snowqueen“  (musikalische Unterstützung) geben den 5km-Runden Struktur. Im Zielbereich greifen wir zu Tee, Schokolade und zum angebotenen Kuchen. Bei km 35 wird Ken etwas wortkarger und unsere Unterhaltung wird etwas ruhiger. Er läuft gegen einen Krampf an und wir beschließen, das Tempo etwas zu drosseln, damit wir weiter zusammenlaufen können. Er findet seinen Rhythmus wieder und wir haben unsere 8 Runden nach 3:54h geschafft.

Hallunken international im Ziel

Die verbleibenen 2,195 km werden über eine verkürzte Parkrunde gelaufen und nach 4:09h sind wir alle zufrieden im Ziel. Der Veranstalter begrüßte die „Hallunken International“ und wir bekommen neben den schicken Medaillen auch die obligatorische Torte überreicht. Ines macht Fotos und wir warten zusammen auf  Silvie, Jana und Katrin vom „Team Winterschaf“.

Team "Winterschlaf" im Ziel

Nach 4:22h sind sie auch glücklich und erschöpft im Ziel und freuen sich auf die heiße Dusche im AOK-Haus. Dort ist Kaffee und Kuchen vom Veranstalter vorbereitet worden und die Siegerehrung wird zügig durchgeführt.

Wir bedanken uns für die gewohnt gute Organisation und freuen uns darauf, 2019 erneut zu starten.

Text/Bild: Matthias Allmich/Ines Schwab



 

 

04.02.2018 - 25. Johannesbad Thermen Marathon in Bad Füssing – Saisoneinstieg gelungen bei neuen Teilnehmerrekord

Bereits zum 25. Mal fand am 04. Februar 2018 der Johannesbad Thermenmarathon in Bad Füssing als einer der ersten Marathons in Deutschland  statt.

Im größten Kur-und Badeort Europas luden die Bädergesellschaft und der Bayrische Landesverband die Läuferelite Bayerns und der angrenzenden Länder zum Saisonauftakt ein.

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