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21.05.2017 – Kopenhagen-Marathon – Es ist nichts (lauf)faul im Staate Dänemark

Unsere Sammelleidenschaft führte Gert und mich am vergangenen Wochenende zum Kopenhagen-Marathon. Es sollte die 12. Auslandslaufreise und mein 24. Wettkampf von 42,195 und mehr Kilometern sein. Statistiken, über die unser Lutz Gebauer nur schmunzeln kann. Ihm gratuliere ich herzlich zu seinem 100. Wettkampfmarathon! Gern würde ich mir diese Leistung zum Vorbild nehmen, doch allein der Glaube daran fehlt mir, dass ich diese Anzahl jemals erreichen könnte!

Nur 40 Minuten Flugzeit von Berlin-Tegel versprachen wenige Reisestrapazen. Beim Ausstieg aus dem Flugzeug meldete sich allerdings mein rechter Oberschenkel, genauer gesagt der musculus semitendinosus. Obwohl ich ihn nicht darum gebeten hatte, signalisierte er mir, dass mit ihm erstmal nicht zu rechnen war. Nach dem auch nach einer ausgiebigen Ruhephase im Hotel bei drei deutsch-sprachigen Fernsehsendern und einigen Dänungsübungen (Obacht!) keine vollständige Arbeitsaufnahme zu erwarten war, kletterte ich am nächsten Morgen doch recht missmutig aus den Federn. So gab es beim anschließendem Finisher-T-Shirt-Präsentations-Frühstück mit Läufer/innen aus Nah und Fern als Nachtisch noch ein paar Lockerungsübungen serviert – leider ohne wirklichen Erfolg. Auch ein leichtes Eintraben und wenige Lauf-ABC-Übungen am Start bei strahlendem Sonnenschein, ermutigten oben Genannten nicht zu schnellerer Funktion.

Bei einer längst vergessenen Duftwolke aus Sonnencreme, Latschenkieferöl und Sixtus-Sportfluid, stand ich nun neben den 3:00:00h-Pacemakern und wartete mit 10.000 weiteren auf den Startschuss. Insgeheim hoffte ich dabei auf Spontanheilung und eine ordentliche Portion Körper-Überlistung. Adrenalingeschwängert liefen die ersten Kilometer auch recht positiv und ich konnte den Pacemakern gut folgen. Dann aber wurde der Laufstil merklich unrund und ich musste mich sogar von einem Läufer mit Babyjogger überholen lassen (Der war bestimmt früher auf der Sportschule…). Die 3h-Marke war damit dahin und es galt für mich nur noch anständig ins Ziel zu kommen und die recht schöne Stadt an der Ostsee laufend zu erkunden. Zahlreiche Verpflegungsstationen machten mir es einigermaßen leicht, mir die Strecke in kleine Portionen aufzuteilen, ein paar Gehpausen einzulegen und den Wasser- und Energiehaushalt bei über 20°C aufzufüllen. Auch die zahlreichen Stimmungsnester (Live-DJs, Live-Musik, Tanzgruppen – auch im Bikini, Akrobatik-Darbietungen u.ä.) an der Strecke trugen dazu bei, dass ich nicht vollends die Segel strich. Bei KM 34 überholten mich die 3:10h-Luftballons und ich hoffte, wenigstens noch unter 3:20h zu bleiben. Angespornt von Klaus´ toller Marathon-Zeit in Hamburg (3:19:45h) kämpfte ich mich weiter voran, holte kurz vor dem Ziel den Babyjogger-Läufer wieder ein (war wohl doch nicht sehr lang auf der Sportschule ;-)) und bekam letztlich nach 3:19:37h sehr erleichtert meine Finisher-Medaille umgehängt.

Beim anschließendem Sightseeing-Schlurfen erkundeten Gert und ich noch etwas die Stadt und ihre meist Rad fahrenden Einwohner/innen und flogen am Abend zurück nach Berlin. Dabei machten wir uns bereits Gedanken über neue Ziele. Zunächst heißt es aber erstmal halblang zu machen.

Fazit: Der Kopenhagen-Marathon vereinigt eine schöne Strecke, professionelle Organisation und eine tolle Stimmung am Straßenrand. Er kann daher durchaus empfohlen werden. Allerdings muss man eine gut gefüllte Reisekasse dabei haben.

Schøne Grüße!

PS: Die Meerjungfrau haben wir nicht gesehen. Sie war gerade untergetaucht!

Text/Bild: Thomas Probst


 

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