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22.01.2018 - World Police and Fire Games (WPFG) 2017 in Los Angeles (USA) - Ein Erlebnisbericht von Werner Zabel

Eigentlich begann alles schon 2016 nach dem Entschluss  zur  Teilnahme an den WPFG 2017, welche ja eigentlich zuerst in Kanada stattfinden sollten,  mit der Urlaubsvorplanung, denn es muss ja alles mit dem Dienst vereinbar sein. Schon das war nicht ganz einfach, denn ein Teil der Zeit fiel noch in die Ferienzeit.

Nach der Vorbereitungszeit ging es dann am 05. August nach recht später Buchung nach Los Angeles. Meine Unterkunft  war schön gelegen etwas entfernt von Down Town an den östlichen Bergen von LA. Von Anfang an gab es ein straffes Programm.

Am 06. August war die Registrierung für uns in der Police Academy von Los Angeles. Los Angeles ist beeindruckend  mit seiner großen Fläche und den langen Wegen. Eigentlich viel zu oft ist man auf den Mietwagen angewiesen.

Zur Registration war ich mit der Metro unterwegs. Die Academy war damit aber nicht so einfach zu erreichen, wie mir ungemein hilfsbereite Polizeibeamte sagten. Für sie war es kein Hindernis ihrem Chef meine Situation mitzuteilen. Dieser wartete dann an der nächsten Metrostation und brachte mich zur Police Academy, aber nicht ohne mir noch diverse Sehenswürdigkeiten zu zeigen und das auf Wegen die wohl  fast nur die Polizei kennt. Die Registrierung verlief reibungslos. Man brauchte aber die Agency ID. Hier traf ich auch auf die meisten anderen Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt.

Am Folgetag war Opening Ceremony. Dabei gab es auch hier besondere Sicherheitsvorkehrungen, u.a. durften Sachen nur in vorgeschriebenen durchsichtigen Taschen mitgeführt werden. In der Realität stellte es sich für die Teilnehmer aber alles in etwas gelockerter Form dar. Nach dem Sammeln und Aufstellen der Nationen marschierten wir in das das ehrwürdige Memorial Coliseum ein, indem schon die Olympischen Spiele 1932 und 1984 durchgeführt wurden.

Am 08. August war für uns erster Wettkampftag. Cross Country -  also Geländelauf. Ich hatte für die 5 km gemeldet. Und da war das große Problem auch schon da.  Trotz der relativ frühen Startzeiten wurde es richtig heiß. Insgesamt  waren die Temperaturen an allen Wettkampftagen etwas unter oder über 40 Grad Celsius. Ganz schön heftig für uns Mitteleuropäer. Im Ziel war ich auf dem 4. Platz.

Naja etwas Freizeit gab es auch, aber eigentlich war es nur die notwendige kurze Regenerationszeit zwischen den Wettkämpfen. Wir waren ständig unterwegs.

Am 10. August stand der Halbmarathon im Programm. Ich hatte für die  Einzel- und Mannschaftswertung  gemeldet. Die Strecke war nicht flach, nein sie war sehr anspruchsvoll. Es waren zwei Runden zu absolvieren mit jeweils der gleichen heftigen Steigung mit mehreren Serpentinen und wie gesagt ca. 40 Grad Celsius. Das verlangt alles ab. Aber wir waren gut vorbereitet und mit einem Teamkollegen aus Thüringen belegten wir hinter Spanien und Australien den 3. Platz in der Mannschaftswertung. Wir waren richtig happy.

Am Folgetag  war der nächste Start 5000 Meter im Stadion. Bei den hohen Temperaturen wieder richtig heftig. Am Ende wurde es für mich der 4. Platz. Am 12.August standen dann die 10000 Meter an. Diese wurden wieder zur Hitzeschlacht. Am Ende stand wieder der gute 4. Platz in der Ergebnisliste.

Am 13. August war dann wieder etwas Zeit zur Regeneration und ich nutzte die Zeit um nach Long Beach zu fahren. Am 14. August begleitete ich Thomas Weber zu seinem Triathlon Wettkampf. Am dortigen See angekommen konnte man feststellen, dass der See dampfte. Die Wassertemperatur war sehr hoch. Die Teilnehmer stürzten sich dort hinein und Thomas hatte einen sehr guten Tag. Nach dem Schwimmen zeigte er auf dem Rad auf der bergigen Straßenstrecke eine bärenstarke Leistung. Am Ende war es ein toller 2. Platz.

Am 15. August war dann mein letzter Wettkampf. Es war der MAD RUN. Ein Lauf durch künstlich geschaffene Hindernisse in Form von gefüllten Wasserbecken über Berge und  über andere Hindernisse. Der Lauf ging über 5 Meilen. Es war hammerhart. Vor dem Start spritzte und die Feuerwehr mit Wasser auf Betriebstemperatur. Dann ging es durch die künstlichen Wasserbecken mit  zum Teil bis hüfthohen Wasser. Ich muss sagen es war sehr abwechslungsreich. Ziel war es dann wieder der  4. Platz

Ich war zufrieden mit den Ergebnissen. Es waren tolle Tage. Mein Dank gilt an dieser Stelle alle Unterstützern, besonders der Familie aber auch jenen, welche durch Dienstplanung und -organisation die Durchführung von Dienstsport erst ermöglichen.

Am 16. August fand dann noch die  Abschlussveranstaltung  mit Ausblick auf die nächsten Spiele 2019 in Chengdu / China statt.

Danach war für mich Urlaub. Man ist ja wohl nicht oft in dieser Region und mein Weg führte über San Francisco nach Hawaii. Von dort ging es nach BC in Kanada, ehe es dann über London wieder in die Heimat ging.

Mit sportlichen Grüßen

Werner Zabel

Text/Bild: Werner Zabel


 

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