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05.04.2007 - 30. Fläminglauf - Regionale Laufasse mischten munter mit

Wittenberg/MZ. Es gibt mehrere Gründe, warum der Fläminglauf auch in seiner 30. Auflage ein Erfolg war. Zunächst lag das am Veranstalterteam des SV Grün-Weiß Piesteritz, das mit viel Mühe die üblichen Laufwege (zwölf und 25 Kilometer) von Kyrill-Schäden befreite und auch das nicht unwichtige „Rundherum“ mit lang bewährter Routine sicher im Griff hatte. Helfend hinzu kam Hoch „Peggy“ und sorgte zusätzlich für ideale Laufbedingungen.

Der Hauptwettbewerb über 25 Kilometer mit 85 Startern stand von Beginn an klar im Zeichen des 35-jährigen Magdeburgers Martin Butzlaff. Nach 1:29:55 Stunden überquerte er vom Beifall der Zuschauer begleitet die Ziellinie im Piesteritzer Volkspark-Stadion. Erst knapp sieben Minuten später kam der Berliner Wolf Beisswanger, gefolgt vom – und das war die sportlich vielleicht wertvollste Leistung beim diesjährigen Fläminglauf – inzwischen in der Altersklasse (AK) 55 bis 59 Jahre startenden Lothar Rochau (LAV Halensia Halle, 1:38:08 St.). Während der Sieger in diesem Jahr eine Marathon-Bestzeit anpeilt, „die endlich unter 2:30 Stunden“ liegen soll, fehlten im Hauptlauf etliche regionale Asse, die den gestrigen Halbmarathon in Berlin vorzogen. Den Frauenwettbewerb gewann Simone Hamann vom Skiclub Springe (1:54:15) vor Heike Gliesche (G.-W. Wittenberg, 2:03:14), der Seriensiegerin vergangener Jahre. Gut in Schuss zeigte sich der für die TSG Wittenberg startende Hagen Melzer als Gewinner der AK 30 in 1:42:40). Unerwartet durfte sich dagegen der Pretzscher Peter Genath in der AK 60 nach 2:10:26 St. über Platz eins freuen. Sein Vereinskollege Frank Noske schaffte das nicht ganz, hatte aber in der AK 45 (zweiter Platz, 1:42:52) immerhin elf Wettkämpfer hinter sich gelassen.

Ähnlich deutlich wie Butzlaff beherrschte der Jüdenberger, jetzt für die Triathlonfreunde Wittenberg startende Vorjahresgewinner Michael Kummer das Zwölf-Kilometer-Rennen mit 103 Startern (43:02 Min.) und kommentierte den für ihn überraschenden Erfolg: „Verstärkt Radfahren und Schwimmen in letzter Zeit haben mir offensichtlich gut getan.“ Stark auch der zweite Platz des Kembergers Jörg Rupprecht (45:01). Den Frauenwettbewerb gewann wie 2006 die jetzt in Würzburg studierende 22-jährige Dessauerin Rebecca Gessat (46:56). Für das glanzvollste Resultat sorgte auch hier ein Oldie. Der 65-jährige Pretzscher Peter Rost hatte keine Mühe, nach Eilenburg und Bad Düben auch in Wittenberg im Zehnerfeld dieser Altersklasse deutlich zu dominieren (49:19). Weiterhin aus regionaler Sicht beachtlich: die Siege von Michael Heede (AK 50, 49:14) und Frank-Peter Ricken (AK 45, 59:21), zweite Plätze für Grit Herzog (AK 40, 58:43) Karl-Heinz Kotzur (AK 55, 54:02), Klaus Neumann (AK 60, 1:03:57) und den mit 75 Jahren ältesten Teilnehmer Wolfgang Einhorn (AK 75, 1:14:29, alle G.-W. Pretzsch). Jeweils Zweite auch: Christian Döhring (Jessen, AK 16/17, 52:03) und der Wittenberger Martin Bednarz (AK 35, 52:01). Außerdem für Grün-Weiß Wittenberg: Sandra Müller (AK 30, 1:03:27), Frank Kleber (AK 40, 47:56), Doris Krüger (AK 45, 56:15). Dritte AK-Plätze sammelten die Wittenberger Norman Güldner (M 20, 49:45), Marco Glaß (AK 35, 54:21), Marietta Ferchland (AK 50, 1:13:37), Hans-Joachim Schmidt ( AK 50, 57:35), Klaus Baumblüth (AK 60, 1:06:39), dazu die Bad Schmiedebergerin Petra Ecke (AK 45, !:01:04), der Pretzscher Tobias Trabitz ((M30, 50:50), der Gräfenhainichener Bernd Gödde (AK 55, 59:41) und im starken Zwölferfeld der AK 65 Gerhardt Kwidzinski (Oranienbaum, 46:15). Außerdem starteten 25 Mädchen und Jungen im Drei-Kilometer-Lauf und 31 Nordic Walker taten über acht bzw. zwölf Kilometer etwas für ihre Gesundheit.

Aus hallescher Sicht war neben dem eingangs erwähnten erfolgreichen LAV-Oldie Lothar Rochau noch eine Vielzahl von Läufern aus dem halleschen Raum im Fläming aktiv. So siegte das Teutschenthaler Sternchen Eileen Wiegandt überlegen im 3 Km-Lauf der Schülerinnen, dabei mit voller Frauenpower von ihrer Mutter auf den letzten Metern angefeuert. Der LAVer Thomas Krüger lief als Gesamtfünfter des 12 Km-Laufes ins Ziel. Gemeinsam mit seiner Freundin sicherten sich beide Platz Zwei in der Altersklasse. Die beiden USVer Walther Matthes und Hans-Jürgen Kurz, sowie das Wettiner Urgestein, Martin Deparade, holten sich Altersklassensiege.

Hier ein Ergebnisauszug:
3 Km
1. W12/W13._ Eileen Wiegandt _ 14:51 min _ SV 1885 Teutschenthal

12 Km
2. Frauen _ Mareen Smuda _ 58:18 min _ VS Halle
2. Männer _ Thomas Krüger _ 46:41 min _ LAV Halensia
1. M60 _ Martin Deparade _ 53:02 min _ Wettin
1. M70 _ Walther Matthes _ 54:42 min _ USV Halle

25 Km
8. M45 _ Beppo Göbel _ 2:02:45 h _ LAV Halensia
1. M55 _ Lothar Rochau _ 1:38:08 h _ LAV Halensia
1. M70 _ Hans-Jürgen Kurz _ 2:21:01 h _ USV Halle

Alle weiteren Ergebnisse unter www.spriebel.de

Text/Foto: Wolfgang Grahl und Frank Berger


 

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