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20.04.2008 - Spreewaldmarathon - Rekordläufe im Spreewald

Am Sonntag, 20. April 2008, haben Uwe Emmerling und Claudia Löbel beim Spreewaldmarathon Rekordzeiten erlaufen. Nach einer längeren Marathonabstinenz hat sich Uwe über Monate konzentriert auf die 42,195 km im Spreewald vorbereitet. Zuletzt war er 2006 auf der Straße unterwegs, 2007 startete er beim Rennsteiglauf. Bei dem sehr zeitintensiven Training hat er sich dieses Mal neuen Trainingsplänen (von Dr. Thomas Prochnow) gestellt. Ziel war eine Zeit von 2:30 h. Zunächst verlief die Anreise nicht ganz ohne Komplikationen und es drohte bereits eine Startabsage. Der kleine Sohn Anton, zwang Katja und Uwe Emmerling zunächst zur Umkehr nach Hause. Er hatte Fieber und Bauchschmerzen. Erleichterung zeigte sich, als klar war, dass sie sich nicht angesteckt hatten. So konnte Uwe am Sonntagmorgen bei gutem Marathonwetter – es war kaum Wind, knapp über 10 Grad und die Sonne schaute bereits ab und zu vorbei – gut präpariert an den Start gehen. Gemeinsam mit Holger Zander von der SG Spergau ging es dann auf die zwei Runden, als Hase stand den beiden Benjamin Lindner (ebenfalls SG Spergau) zur Seite. Bis Kilometer 21 lief alles nach Plan, dann musste Uwe etwas abreißen lassen und er konnte die avisierten 3:30 min pro Kilometer nicht mehr ganz halten. Während Holger Zander zum zweiten Mal nach 2006 den Spreewaldmarathon für sich in 2:32:54 h entscheiden konnte, kam Uwe als glücklicher Zweiter bei 2:34:40 h ins Ziel. Damit ist er neuer Altersrekordmeister in Sachsen-Anhalt. Bisher hatte diesen Rekord in der M40 das Urgestein Martin Deparade (Jahrgang 1944) inne. Er war am 21. Juli 1984 in Dieskau vier Sekunden langsamer als Uwe jetzt in Burg. Neben dem zweiten Platz in der Gesamtwertung bedeutete es für Uwe natürlich auch der Sieg in der Altersklassenwertung. Für Uwe persönlich bedeutet die Zeit die schnellste seit 1995. Einen Wermutstropfen haben die Ergebnisse für Uwe und Holger jedoch, vermutlich war die Strecke nicht korrekt vermessen. Mehrere begleitende Radfahrer haben zirka 800 Meter mehr gemessen, umso mehr Respekt ist dem tollen Ergebnis zu zollen. Während die Veranstaltung rundherum gut organisiert war, hinterlassen sowohl die Zeitmesstechnik als auch die einzelnen Kilometerangaben unterwegs einige Zweifel. Wer sich an den aufgestellten Kilometerhinweisen orientieren wollte, hatte es ebenso schwer wie Uwe. Denn hier kam es doch zu erheblichen Abweichungen, die einen Läufer ganz schön aus dem Konzept bringen können.

Auch für Claudia Löbel gab es im Spreewald einen Rekord. Sie lief neue persönliche Bestzeit über die halbe Marathondistanz. Nach 1:24:34 h passierte sie die Ziellinie in Burg als Siegerin. Damit konnte sie ihre bisherige Bestzeit aus dem Jahr 2007 (1:28:29 h) um fast vier Minuten verbessern. Das lässt auf eine vielversprechende Saison hoffen. Noch in den Tagen zuvor hatte Claudia sogar über eine Startabsage nachgedacht, da sie sich selbst nicht wohl fühlte. Nach dem Zieleinlauf war sie sehr glücklich, dass sie sich anders entschieden hatte. Begleitet wurde Claudia von Eik Fricke, er war bereits am Tag vorher bei den Landesmeisterschaften über 10 km in Bad Schmiedeberg am Start. Dort gewann er in der M 40 in 33:42 min. Den Halbmarathon nutzte er als Training für kommende Aufgaben und um Claudia zu unterstützen. Er erreichte das Ziel eine Sekunde hinter Claudia und belegte damit in seiner Altersklasse Platz zwei.

Katja Emmerling wollte ursprünglich bereits am Samstag in Lübbenau starten, dort findet ebenfalls ein Halbmarathon statt. Dieser führt durch ein Naturreservat und fasziniert vor allem durch seine Landschaft. Durch die unfreiwillige Umkehr am Freitag startete Katja dann auch in Burg. Mit einer Zeit von 1:39:27 h erreichte sie in ihrer Altersklasse den zweiten Platz über die flache Strecke, die lediglich durch fünf kleine Brücken über Spreewaldkanäle „unterbrochen“ wurde. Ebenfalls am Start über die Halbmarathondistanz war Christoph Nitzschker. Er versuchte von der Startlinie an, sich an Uwe, Holger und Benjamin zu halten. Leider gelang ihm das nur über die ersten Kilometer. Am Ende erreichte er das Ziel bei 1:22:51 h und wurde Zweiter in seiner Altersklasse (Männer).

Über die 10-Kilometer-Strecke startete Samuel Diedering, auch er war am Vortag in Bad Schmiedeberg am Start gewesen. Dort konnte er in der Altersklasse Jugend A in 32:54 min mit persönlicher Bestzeit Zweiter werden. In Burg reichte ein taktisches Rennen für den ersten Platz in der Altersklasse. Am Ende erzielte er eine Zeit von 35:25 min. Nur einen Tag nach der Landesmeisterschaft eine beachtliche Leistung. Am Ende des Tages lachte bei allen Teilnehmern die Sonne nicht nur am Himmel. Mit einer Tüte Spreewaldgurken und einer schweren Gurke um den Hals ging es auf die Heimreise.

Die Ergebnisse

Marathon:
Uwe Emmerling 2:34:40 h (2. Platz Gesamtwertung, 1. Platz M40, Landesrekord in der M40)

Halbmarathon:
Claudia Löbel 1:24:34 h (1. Platz Gesamtwertung/ 1. Platz Frauen, persönliche Bestleistung)
Christoph Nitzschker 1:22:51 h (7. Platz Gesamtwertung/ 2. Platz Männer)
Eik Fricke 1:24:35 h (2. Platz M40)
Katja Emmerling 1:39:27 h (8. Platz Gesamtwertung/ 2. Platz W30)
Antje Prochnow 2:05:20 h (10. Platz W35)

10-Kilometer-Lauf:
Samuel Diedering 35:25 min (4. Platz Gesamtwertung/ 1. Platz MJA)

Text: Antje Prochnow


 

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