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20.09.2008 - 7. Mitteldeutcher Marathon - Impressionen auf den Spuren des MDM 2008 aus Sicht der Läuferin Gabriele Kelling

Der persönliche Druck lastete schon seit Wochen auf meinen Schultern. Nachdem ich mit 38 Jahren überhaupt erst anfing mit dem Laufen, also ein läuferischer Spätstarter war und im letzten Jahr beim 6. MDM meinen ersten Halbmarathon in einer Zeit von 1:40:12 h lief, stellte ich mir für das Jahr 2008 neue Ziele. Ich wollte die Zeit 1:40 h unterbieten. Wir als Läuferfamilie halten zusammen… in schweren und in schönen Zeiten… So stellte mein Mann, Uwe, einen knackigen Trainingsplan zusammen. Uwe war auch mein ständiger Trainingsbegleiter und so auch mein Trainer, welcher mich an manch einem Trainingstag auch mal zurückhalten musste. Auch mein Sohn Patrick begleitete mich bei dem einen oder anderen Trainingslauf. Die Wochen vergingen, der MDM rückte immer näher und ich wurde immer aufgeregter. Zwei Nächte vor dem Lauf träumte ich schon vom MDM und ließ das Kribbeln in mir hochsteigen. Der 07.09.2008 war gekommen. Ich hatte nur noch einen Gedanken: „Nur nicht zu schnell, aber doch gut dosiert loslaufen!“ Der Startschuss kam und die Läufermassen setzten sich in Gang. Jetzt gab es kein Zurück mehr, nur noch nach vorn. Das Wetter war ein idealer Wegbegleiter. Ich hatte ständig die Kilometerangaben am Wegesrand, welche im Übrigen nicht immer richtig standen, und meine Laufzeit im Blick und merkte schon bald, dass dies mein Tag werden wird. Bis Kilometer 15 lief alles nach meinen Vorstellungen. Ein bisschen schnell war ich unterwegs, aber ich fühlte mich verhältnismäßig gut dabei. Dann kam der Tiefpunkt. Die Beine wurden schwer, die Oberschenkel fühlten sich bei jedem Schritt fest an. Jetzt hieß es nur noch kämpfen und zur persönlichen Motivation rechnete ich die noch vor mir liegenden Kilometer in Gedanken runter. Es waren ja „nur noch“ gute 6 Kilometer. Meine Kilometerzeiten wurden auch etwas schlechter. Am Wegesrand feuerten mich immer wieder Bekannte an. Dann kam die Hochstraße. Sie forderte meine letzten Kräfte und ich hatte das Gefühl, dass ich nicht mehr vorwärts komme. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor und selbst der Blick auf die Uhr war mir zuviel. Das Schild „noch 1 Kilometer“ war zu sehen und zog mich aus meinem „seelischen Tief“ wieder heraus. Aus der Kurve an der Dresdner Bank kamen wieder motivierende Zurufe:“ Gabi lauf, zieh, da vorn ist das Ziel“. Dann ging es nur noch bergab und ich nutzte meinen letzten Schwung. Der Zieleinlauf war gesäumt von tausenden Zuschauern, welche durch ihr Klatschen alle Schmerzen vergessen ließen und da… das Ziel kam immer näher. Die Zielmatte war erreicht und mein Blick auf meine Uhr ließ mein Herz erfreuen. Meine Zeit bleibt bei 1:36:14 h stehen. Geschafft… Jetzt kann ich mir neue Ziele setzten.

Text: Gabriele Kelling


 

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