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10.04.2012 - 66. Paderborner Osterlauf - Krombacher macht’s möglich

Auch wenn man mich nicht unbedingt als Fan von alkoholfreien Bier bezeichnen kann, so war es doch die Krombacher Brauerei, die es mir ermöglichte, am Ostersamstag zum Paderborner Osterlauf kostenfrei zu starten. Da ich ja sowieso in Richtung Westen unterwegs war, am Sonntag wurde mein Enkel Max in Bochum getauft, lag also Paderborn quasi auf der Strecke.

Der Paderborner Osterlauf setzt nach wie vor auf die klassischen Distanzen unterhalb des Marathons. In die Versuchung, dem Osterlauf einen vermutlich wenig frequentierten Marathon aufzupfropfen, wie dies in vielen anderen Städten geschehen ist, ist man in der Stadt am kürzesten Fluss Deutschlands, der nur vier Kilometer langen Pader, nie gekommen. Zum Glück. Die vielen Sponsoren blieben auch so bei der Stange und wollen offenbar keinen Etikettenschwindel mit Namen "Marathon", ohne den andernorts vermeintlich keine Bank, Krankenkasse, Versicherung oder Energieversorger als Geldgeber hinter dem Tisch hervorzulocken sei. Der Osterlauf, lange schon am Karsamstag ausgetragen, wurde auch so, was er ist, der älteste und bekannteste Volkslauf der Republik, dazu einer der schnellsten und größten obendrein.

Als Starter und Vorturner für die Kinder des 5 Km-Laufes fungierte eine Biathletin vom WSV Oberhof. Es ist toll zu sehen, dass die Kiddies schon so früh ein solches Körperbewusstsein haben", sagt Sabrina Buchholz, die nach dem Warm-Up mit den Bambini selbst die Schuhe schnürte, um ihre Osterlauf-Premiere zu absolvieren. Die 10 Kilometer absolvierte sie in 45:20 Minuten.
Die Zeiger der Uhr rückten unaufhaltsam auf die 15:00 Uhr-Marke und auch meine Premiere nahm sogleich ihren Anfang. Noch ein kleiner Graupelschauer, ein bisschen Wind und ein Streicheln meines Kopfes durch den Fuß einen Artgenossen während ich mir die Schuhbändel noch mal zurechtrückte und dann machte es Peng. Ich rannte erstmal langsam los, aber zu meinem Erstaunen war der erste Kilometer schon nach 4:05 min vorbei. Ich dachte, das kann nicht gut gehen, lief aber wider besseres Wissen einfach weiter.Mitte der ersten Runde lief ich an einer lustigen Gesellschaft vorbei die uns Läufer pausenlos anfeuerten. Als besonderen Service hatten sie die Bundesliga-Zwischenstände auf eine Tafel geschrieben. Ich nahm den Zwischenstand von 0:0 zwischen den Schwarz-Gelben und den „Schweinebacken“ aus München erst mal gelassen hin. Als es in Runde 2 dann 1:0 für Schwarz-Gelb stand, musste ich mich dann doch als Borussia-Fan outen. Das fanden ein paar Buh-Rufer hinter mir gar nicht toll. Macht nichts, ich gab noch mal alles auf der relativ flachen Strecke die an einigen Stellen doch etwas zu verwinkelt war. Einziges Hindernis ist eine langgezogene Brücke bei km 5 mit einigen Höhenmetern die beim HM vier Mal zu überqueren ist. Trotzdem gibt es hier immer tolle Zeiten. Natürlich auch von mir, obwohl mich 3 Km vor dem Ziel ein Läufer überholte, auf dessen Rücken deutlich sichtbar „JESUS IST SIEGER“ stand. Mit meiner Zeit von 1:30:47 Stunde bin ich in dieser Trainingsphase absolut zufrieden, nicht jedoch mit der Platzierung. Es war mit Platz vier die oft verschmähte „Goldene Ananas“. Könnt ihr euch vorstellen liebe Hamburgtruppe, ich hätte Tempoläufe mit euch gemacht...

Nach dem Zieleinlauf der letzten Halbmarathonis verschaffte sich die Sonne doch noch den Durchbruch durch die Wolkendecke, und der Himmel wurde strahlend blau. Mir und den Läufern konnte es nun egal sein, und den Organisatoren ohnehin. Denn die brauchen für einen strahlenden Läufertag, wie gezeigt, keinerlei Zuspruch vom Wettergott.

Übrigens: im Ziel hatte ich dann doch einen Becher Krombacher alkoholfrei in der Hand, allerdings nur wegen des Flüssigkeitsdefizites...

Text: Frank Berger


 

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