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29.04.2012 - 27. Haspa-Hamburg-Marathon - Lothar erreicht 2. Altersklassenplatz

Am 29. April 2012 nahmen eine Frau und sechs Männer vom LAV Halensia die Herausforderung des 27. Haspa-Hamburg-Marathons an. Vier lange Monate Vorbereitungszeit mit 70 bis 120 Wochenkilometern lagen hinter ihnen. Die anspruchsvollen Trainingspläne mit persönlichen Zielzeiten wurden von Dr. Thomas Prochnow erstellt und in Gesprächen regelmäßig nachjustiert.

Gespickt war der gesamte Zeitabschnitt mit mehreren harten Wettkämpfen. Hierbei erzielten die meisten neue persönliche Bestzeiten auf unterschiedlichen Distanzen. Das besonders wertvolle aber an dem Projekt „Hamburg-Marathon“ war das Zusammenschweißen einer „Leidens- und Schicksalsgemeinschaft „ der LäuferInnen & deren PartnerInnen.

Am Marathontag meinte es der Wettergott gut mit den rund 13. 000 LäuferInnen und über 500.000 Zuschauern in Hamburg. In anderen Teilen Deutschlands mit Temperaturen von weit über 25 Grad war es weniger Läuferfreundlich.

Die Temperatur war mit ca. 10°C optimal. Der einzige Wermutstropfen war ein böiger Seitenwind der den TeilnehmerInnen besonders auf dem zweiten Abschnitt arg zusetzte. Trotz dieser Widrigkeit und einer doch recht anspruchsvollen Strecke für einen Stadtmarathon liefen alle HalensianerInnen ein beherztes Rennen.

Andrè Neudeck und Stephan Müller gingen mit einem anspruchsvollen Tempo an, nahmen die HM- Marke in 1:24 bzw. 1:25 und mussten dann aber auf den zweiten Streckenabschnitt an Tempo einbüßen. So konnte die angepeilte Zeit nicht ganz erreicht werden. Trotzdem blieben beide deutlich unter 3h. Andrè N. konnte seine zweitbeste Marathonzeit erreichen und ging mit 2:56:05h durchs Ziel (39. AK-Platz, M40). Stephan M. war Andrè auf den Fersen und kam nur 38 Sekunden nach ihm ins Ziel. Die 2:56:33h sind eine neue persönliche Bestzeit, und für ihn war es der (39. AK-Platz M30). Als 3. Halensianer lief Lothar Rochau in seinem bisher schwersten Rennen nach 3:04:49 ins Ziel. Mit seinem 2. AK-Platz bestätigte sich die alte Erkenntnis, dass es sich lohnt durchzuhalten, denn auch ein Marathon wird erst im Ziel entschieden. Klaus Bentele der Trainingsfleißigste der Gruppe ließ es ziemlich locker und gleichmäßig angehen. Mit einer großen Willensleistung auf dem zweiten Streckenabschnitt konnte er mit 3:08:08h seine persönliche Bestzeit um volle 18min verbessern (114. M45). Er war sehr zufrieden und ließ den Endorphinen freien Lauf.

Da Norbert Krüger sich auf diesen Hamburg-Marathon sehr gefreut hatte und früh seine Form hatte, kam ein Aussteigen für ihn trotz erheblicher Probleme mit der berühmt - berüchtigten Sehne nicht in Frage. Er biss sich durch und konnte sich nach 3:10:56h seine hart erkämpfte Finisher-Medaille umhängen lassen (18.AK-Platz M55). Frank Sebastian der das Laufen als Spaß und Freude am Leben sieht, lief in Hamburg sein ganz eigenes Rennen. Da sich seine Powergeltüten in seiner Hosentasche verklemmt hatten und er nicht ohne Stärkung bleiben wollte, bat er eine nette Hamburgerin um Hilfe. Die wurde ihm auch prompt gewährt. Gestärkt setzte er seinen Weg fort, jedoch bei Kilometer 28 bekam er Wadenkrämpfe. Welch ein Glück, gerade hier befand sich eine Massagestation - doch danach ging es nur noch sehr langsam weiter. Er kam völlig ausgepowert nach 3:40:10h ins Ziel und der Erkenntnis, dass es neben der Königsdisziplin auch noch andere Strecken gibt, die zukünftig auf ihn warten. Unsere einzige Marathonfrau Ines Schwab fand auf den ersten 10km - im Kreise der 4-Stunden-Läufer - nur schwer ihren eigenen Rhythmus. Doch dann lief es immer besser und so konnte sie nach 3:49:28h überglücklich ihren ersten Marathon beenden. Ein ganz großes Dankeschön an unsere PartnerInnen für die tolle Unterstützung.

Wer Ellas großen Rucksack mit den vielen Überraschungen gesehen hat der wusste - eigentlich kann den Halensianern nichts passieren. Und da nach dem Marathon vor dem Marathon ist, Karlsruhe und München sind im Herbst gute Adressen.

Text: Lothar Rochau


 

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