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07./08.09.2013 - 10. 24h-Lauf von Bernau - Wir taten es den ganzen Tag!

Bei diesem tristen Wetterlein,
da schreibt sich ein Gedicht auch fein.

Es soll berichten in dieser Stunde,
von unserer illustren Runde.

 

Einfach ins Thema einsteigen, aber bitte NEIN,
eine Kurzvorstellung, das muss schon sein.

Nicht böse sein, wenn ich hier den Anfang mache,
doch ich war der Initiator der ganzen Sache.

Steffen, der lustige kleine Wirbelwind,
sauste durch den Stadtpark sehr geschwind.

Unser alter Hase Frank lief auf Position drei,
mit seinen Ultraerfahrungen war er natürlich auch dabei.

Auch unser Volker kennt die langen Kanten,
er stets gelassen und lächelnd hat im Zelt gestanden.

Durchtrainiert, drahtig und ein Meister der Regeneration,
das ist Norbert, aber das wusstet ihr ja schon.

Besonders gut, war auch Steffen Huth,
er tat uns auch mit Heilkünsten gut.

Und auch unsere Silvia, bitte mit „i“,
lief sie trotz ihres MDM-Siegs wie nie.

Bei Biene war der Name gleich Programm,
da stand die Konkurrenz auch stramm.

Es folgte Christina in einer Doppelrolle,
Betreuerin und Nachtläuferin, wir freuten uns dolle.

Zum Schluss sei unser zweiter Frank genannt,
er uns als Fotograf und Läufer zur Verfügung stand.

So, nun soll der Autor endlich inne halten
und vom Lauf berichten und nicht die Zeit verwalten.

Schon lange geplant war dieses Abenteuer,
jedoch ging es nicht um den Kampf gegen Ungeheuer.

Nein, unsere Gegnerin war die Uhr,
und wir wollten laufen mit Leidenschaft pur.

Der Plan: Zu Zehnt, den ganzen Tag in einer Staffel,
sich mancher fragt: Haben die einen an der Waffel?

Nein, wir wollten gemeinsam Spaß haben und einen Hauch von Ultralauf spüren,
und keinen Sieger in Verbissenheit küren.

Gut gerüstet und mental so richtig fit,
wagten wir den Tagesritt.

So fuhren alsdann 10 Unerschrockene letztes Wochenende nach Bernau,
und vertraten dort uns in gelb-blau.

Unser Lager im Stadtpark war dank Sabine und Ihrer Familie schon mustergültig aufgestellt,
bereit stand uns auch ein riesiges Pavillonzelt.

Um 14 Uhr lief dann Thomas die erste 1,615km-Runde,
die 206 weiteren unserer Läuferinnen und Läufer sorgten für reichlich Streckenkunde,

Immer im Wechsel im Bernauer-Stadtpark mit Mauer und Tor,
rückte der Uhrenzeiger so langsam vor.

In den Pausen die tolle Verpflegung von Veranstalter, Christina und Sabines Eltern genossen,
und vor Lachen so manche Träne vergossen.

So manch ein Mitglied und das wusste keener,
fungierte auch als Entertainer.

Und dann nach 4 Stunden und einigen Runden,
konnte man die Konkurrenz erkunden.

Der Blick auf die Ergebnisliste dann verriet,
das was Überraschendes hier geschiet.   

        

Die Zeit verging und die Nacht brach herein,
da fiel uns eine super Taktik ein.

Geheime Doppelwechsel ab 2 Uhr sollten uns längere Pausen schaffen,
und die Konkurrenz irritieren mit unseren Psychowaffen.

Es wurde langsam wieder Tag und das Ganze schlauchte,
gar mancher magische Kräfte brauchte.

Auch des Schlafens Möglichkeiten gibt es viele,
so sah man dort diverse Stile.

Ob im Sitzen, unterm Tisch oder auf ´ner Liege.
wenn der Laufeinsatz kam, machte ein jeder die Biege.

Und der Geruch in uns´ren Zelten,
wurde mit der Zeit auch ziemlich selten.

Trotzdem kämpfe ein jeder gegen Erschöpfung und Müdigkeit,
und die Gesamtkilometerzahl stieg an mit hoher Geschwindigkeit.

300 war die Zahl an Kilometern, die wir im Vorfeld laufen wollten,
wir hier aber in ganz andere Sphären rollten.

Die letzte Stunde nahte, ein jeder sich auf das Ende freute,
und man auch den Blick auf das Gesamttableu nicht scheute.

207 Rundenkarten hatten wir erhalten,
diese sollten alle werden, wir wollten ja keinen Rest verwalten.

So begab sich Steffen auf die letzte Runde
und rannte wie in der ersten Stunde.

Jäh gestoppt vom Zeitnehmer ca. 2 Meter vor dem Ziel,
er dann sogar zu Boden fiel.

Egal, was soll´s,
wir berichten hier voller Stolz.

Wir liefen 334 Kilometer und auf Platz 2,
und nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei.

Denn eines gab es leider nicht, doch das lässt auch hoffen,
ein Pokal muss her, denn der ist noch offen.

Ich fand es spitze und unser Team war einfach klasse,
Sport, Spaß und Geselligkeit, da klingelt die Emotionenkasse!

Ein besonderes DANKESCHÖN geht und das nicht nur auf die Schnelle,
an Familie Eckel und Steffen Huth an dieser Stelle.

Und Thoralf halten wir für nächstes Jahr ein Plätzchen frei,
denn nach Deiner Genesung bist auch Du dabei!

PS:
Das offizielle Ergebnis weist ein paar Ungenauigkeiten auf. Daher hier das richtige Resultat:

Steffen Blockus knapp 26 Runden 41,989 km
Thomas Probst 25 Runden 40,389 km
Frank Berger 25 Runden 40,389 km
Volker Ernst 25 Runden 40,389 km
Norbert Krüger 25 Runden 40,389 km
Steffen Huth 25 Runden 40,389 km
Silvia Schmied 25 Runden 40,389 km
Sabine Eckel 25 Runden 40,389 km
Christina Krüger 3 Runden 4,846 km
Frank Bühler 3 Runden 4,846 km

Gesamtsumme:         334,404 km (4:18 min/km im Durchschnitt)

Text: Thomas Probst    Bild: Frank Bühler


 

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