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22.09.2013 - 31. Fiducia-Baden Marathon Karlsruhe – auch eine Zwangspause kann den schönsten Marathon nicht bremsen

Das hat es in der Geschichte des drittältesten Stadtmarathons in Deutschland noch nicht gegeben. Ein Güterzug blockierte am Sonntag, den 22. September 2013 ungefähr eine Stunde nach dem Start des Marathons und Halbmarathons bei Kilometer 16 die Strecke.

Da halfen kein Flehen und kein Fluchen die Deutsche Bundesbahn ließ sich erst rund 10 Minuten nach dem Halt erweichen. Den rührigen Marathonveranstalter traf keine Schuld hatte er doch – wie in den 30 Jahren zuvor auch -  die Bahn rechtzeitig informiert.

Angeblich landete das Schreiben bei einer nicht zuständigen Mitarbeiterin. Der Veranstalter reagierte prompt und lies allen Läuferinnen und Läufer mit einer Endzeit zwischen 1:20h und 1:30h ausrichten, dass es 2014 einen Freistart gibt. Außerdem will der Veranstalter versuchen die Zeiten korrigieren zu lassen.

Unsere kleine Delegation aus der Partnerstadt Ella Tendler, Monika Baumann, Christian Wagner, Frank Sebastian und Lothar Rochau waren von dem Malheur unterschiedlich betroffen. Unser schnellster Läufer Christian war mit seinen 1:14.37h längst am Bahnübergang vorüber bevor die Schranken fielen und konnte in der M30 einen hervorragenden 4.Platz belegen.

Ella erreichte die Bahnschranke ziemlich am Ende der Zwangspause und konnte so ihr beherztes Halbmarathonrennen mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:34:09h als Siegerin in der W50 beenden. Die stärkste W50zigerin Elke Brenner kam als Zweite ins Ziel hatte aber rund 8 Minuten länger an der Schranke gewartet. Das da verständlicher Weise Verärgerung aufkam ist mehr als berechtigt. Beide Frauen konnten sich nach dem Rennen aber gut verständigen und nahmen wie alle 1. bis 3. Plätze ihre neuen Laufschuhe in Empfang.

Monikas Plan, sich an den Marathon-Zugläufern für 3h14 zu orientieren erwies sich im Nachhinein als nicht ganz optimal. Beim ersten entdeckten Kilometerschild waren die km-Splits 8s zu schnell, so dass sie kurz darauf abreißen lassen musste. Einige sehr langsame, erholsame Kilometer später lief es allerdings deutlich besser und als die gelben Ballons der Zugläufer wieder in Sichtweite waren, war sie kaum mehr zu bremsen. Kurze Zeit später erreichte sie dann den Bahnübergang - glücklicherweise erst kurz nach der Öffnung und wunderte sich über den großen Pulk von Läufern, wodurch sich die letzten Kilometer als Slalomlauf gestalteten. Am Ende eines sehr durchwachsenen Rennens konnte sie sich über eine Zeit von 1:37:29h freuen  – gerade mal gut eine Minute über ihrer Bestzeit.

Frank Sebastian stand auch einige Minuten und konnte so seine geplante neue Bestzeit vergessen. Mit 1:34:24h lief er auf den 10. Rang in der M50 und der Erkenntnis, dass zu einer Bestzeit einfach alles stimmen muss – auch ausreichend Schlaf und Partys erst nach dem Rennen. Noch ist ja 2013 alles offen.

Lothar Rochau war kurz nach der Schrankenschließung am Bahnübergang und konnte sich nicht daran freuen, dass nicht nur seine Gegner immer näher kamen, sondern auch Ella und Frank. So waren die letzten 5km ein „Wutrennen“ was  mit 1:32:49h als 2. in der AK 60 beendet wurde.

Abends spülten wir in einer urigen badischen Braukneipe mit dem Maß für 5,40€ unseren Ärger herunter und waren uns einig, dass diese Veranstaltung in unseren Läuferleben einen besonderen Platz einnimmt.

Ein ganz großes Dankeschön an unsere Partnerstadt Karlsruhe für diese Veranstaltung, die über 8000 Läuferinnen und Läufern nicht nur ein Laufevent der Extraklasse bescherte, sondern auch die Erkenntnis, dass bei fehlerfreien Großveranstaltungen eben einfach alles stimmen muss.

Mit unserer Ansprechpartnerin Liane Wilhelm von der Stadt Karlsruhe der ein ganz besonderes Dankeschön gebührt, waren wir uns einig, 2014 sind wir wieder dabei.

Text/Bild: Lothar Rochau/Monika Baumann


 

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