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16.11.2013 - 12. Untertage-Marathon - Silvia war unten ganz oben

Am 16.11.2013 nahm ich meine 1. Titelverteidigung beim Untertage-Marathon in Sondershausen in Angriff. Für mich war es dort bereits der 3. Marathon, 2011 belegte ich hier den 2. Platz bei den Frauen und 2012 den 1. Platz

Um nicht lange vor dem Förderkorb anstehen zu müssen (erfahrungsgemäß bildet sich hier eine lange Schlange von Läufern und die Temperaturen lagen um 0°C), fuhr ich sehr zeitig los und konnte so 7 Uhr meine Startunterlagen abholen. Bereits vor Betreten des Förderkorbes bestand Helmpflicht. Dann ging es rasant innerhalb von 2 Minuten in 700 m Tiefe. Hier waren dann schon angenehme Temperaturen. Eine Bergmannskapelle begrüßte die Teilnehmer zünftig. Für die Läufer waren viele Bänke mit Tischen aufgebaut. Weiterhin gab es ein Imbiss-Angebot mit Tee, Kaffee, belegten Brötchen, Nudeln etc.

Pünktlich um 10 Uhr startete dann der Marathon, der über 12 Runden a 3,6 km absolviert wurde. Die sehr kurvenreiche Laufstrecke ist sehr warm (von 21°C bis 30°C) und insgesamt ist ein Höhenunterschied von ca. 1.100 m mit Steigungen bis zu 20 %  zu überwinden. Der Untergrund erinnert an Schnee und Eis, was allerdings vom Abbau des Salzes herrührt, demzufolge ist es kein Schnee sondern alles Salz. Die Runde beginnt gleich mit einer gehörigen kurvenreichen Steigung. Danach ist geht es bergauf und bergab. Auf ca. der Hälfte Runde befindet sich ein Getränkepunkt, ebenso im Zielbereich, da man hier mehr trinken muss als über Tage. Danach ging es bergab auf einem Stück Laufstrecke, dass an Ostseestrand erinnerte, aber es war alles Salz. Teilweise habe ich nur geblinzelt, weil das Salz in die Augen kam. Selbst wenn ein Läufer weit vorn lief, war dennoch die Luft voller Salzstaub, da dieser sich gar nicht legen konnte und immer wieder aufgewirbelt wurde. Gefolgt wurde diese Passage wiederum von einem Bergauf und Bergab. Am Ende der Runde kam dann die wohl schwierigste Steigung. Diese hatte eine einsehbare Länge von ca. 300 m. Oben dachte man es geschafft zu haben, aber die Steigung machte eine scharfe Linkskurve und hier ging es noch einmal so lang bergauf. Eine scharfe Rechtskurve und man war wieder im Zielbereich und es ging in die nächste Runde. Die Schwierigkeit war dann, dass ja jetzt wieder die Runde mit der gehörigen kurvenreichen Steigung beginnt, so dass man eine recht lange Strecke bergauf läuft. Insgesamt gibt es auf der Runde im Prinzip keine gerade Strecke, es geht immer bergauf oder bergab. Zur Orientierung der Läufer und Zuschauer war im Zielbereich eine Tafel aufgebaut, wo Name, Rundenzahl und aktuelle Laufzeit abgebildete wurden, was mit der elektronischen Zeitmessung pro Runde neu erfasst wurde (an 13. Stelle von oben steht mein Name).

Eine Extraherausforderung war der Helm mit Stirnlampe, den man pflichtgemäß während des gesamten Laufes tragen muss.

Ich hatte mir vorgenommen wieder zu gewinnen und möglichst eine bessere Zeit zu laufen als im vorigen Jahr. Da aber die Strecke kurzfristig geändert wurde (hier wird noch Salz für den Straßenwinterdienst abgebaut wird) und dadurch mehr Steigungen bei höheren Temperaturen zu absolvieren waren, war ein Streckenrekord nicht möglich. So lief ich ca. neun Minuten langsamer als im vorigen Jahr, so dass ich den Marathon mit einem Start-Ziel-Sieg mit 15 Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten und nach einer Zeit von 3:50:37 beendete.

Die anschließende Siegerehrung fand im ausgebauten Konzertsaal unter Tage statt im gemütlichen Rahmen.

Obwohl ich mir in diesem Jahr einen kräftigen Muskelkater erlaufen habe, weiß ich schon jetzt, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin (Gesundheit vorausgesetzt), denn mit den Bedingungen unter Tage komme ich sehr gut zurecht: je wärmer umso besser, selbst der Helm hat mich 42,2 km nicht gestört. Nur für die Steigungen muss ich besser trainieren.

Siehe auch: MZ-web.de

Ergebnisse gibt es hier!

Text und Fotos: Silvia Schmied


 

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