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11.05.2014 - "Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle" - Ein Läufer dreht das Rad

Nach Jahren mit jeweils 2 Marathons und der entsprechend aufwändigen Vorbereitung ging ich dieses Jahr entspannter an. Im Anschluss an den HM in Berlin wurde es ganz verrückt: 5 Wochen ohne Laufen sollten es sein!

Natürlich braucht ein Ausdauerjunkie einen Ausgleich, sonst dreht er am Rad. So schnappte ich mir mein kürzlich geschenktes Rennrad und gab dem alten Diesel seine Bewegungsration. Und da trainieren mit einem Ziel im Kopf mehr Spaß macht meldete ich mich zum "Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle 2014" an. Sportfreund Stephan meinte das Jedermannrennen über 125 Kilometer sollte es schon sein.

Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle

Hier handelt es sich lediglich um ein Symbolbild, der Autor beherrscht das freihändige Fahren noch nicht.

Nach 1250 Trainingskilometern, einem Sturz - beim Anfahren, also ohne ernsthafte Blessuren, einem Hagelsturm in Zerbst und dem Kater in Muskeln, die ich noch nicht kannte, fand ich mich am 11.05.2014 um 9:25 an der alten Messe in Leipzig in Startblock D - dem Letzten - wieder. Der Formzuwachs der letzten Wochen war zwar beträchtlich, aber mein Ziel war es ausschließlich vor dem Besenwagen anzukommen. Dieser folgte dem Feld mit unerbittlichen 25km/h.

Der wirklich schöne, leicht profilierte Rundkurs durch den Leipziger Süden ging vorbei an Tagebauseen, durch kleine Dörfer und entlang der Mulde. Ab und an jubelten Zuschauer oder es spielte eine Kapelle. Die Strecke wurde von vielen netten Helfern für den Autoverkehr gesperrt.

Schnell nach dem Start fand sich eine Gruppe die mit identischem Ziel fuhr. So spulten wir die ersten 2 Stunden in plus/minus 30 km/h mit meist Rückenwind locker und entspannt ab. Da an diesem Sonntag heftiger Wind angesagt war wurde es auf der zweiten Hälfte des Rennens spannend. Jetzt ging es gegen den Wind. Die Gruppe sollte einen Geschwindigkeitseinbruch verhindern indem wir uns wechselseitig Windschatten boten. Guter Plan, schlechte Umsetzung. Bei Kilometer 65 gab es einen Verpflegungsstand der von meinen Mitradlern ausgiebig in Anspruch genommen wurde. Ich radelte zügig weiter, war schließlich ein Wettkampf und dachte die Anderen werden schon kommen. Eine Halbestunde mit einem recht einsamen Kampf gegen den Wind später, fallen mir Geschichten von Ausreißern bei der Tour de France und wie sie vom Feld eingeholt wurden ein. Ich versuchte eine möglichst aerodynamische Haltung einzunehmen und befolgte den Rat von Sportfreund Stephan indem ich die Trittfrequenz konstant hoch hielt. So blieb ich vor der Gruppe, sammelte noch ein paar Konkurrenten ein und kam nach 4:25:54 h mit deutlichen Abstand zum Gewinner (plus 1:20:25h) und zum Besenwagen ins Ziel - Platz 571 von 604 Jungs.

"Jetzt reichts aber auch", waren die Worte von Andrea, denn das Training mit dem Rad nahm im Vergleich zum Laufen die doppelte Zeit in Anspruch. Die 5 Wochen Rad mit dem abschließenden Wettkampf haben richtig Spaß gemacht und ich werde auf jeden Fall das Rad in mein wöchentliches Training integrieren.

Text/Foto: Klaus Bentele


 

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