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19.10.2014 - 16. Morgenpost - Marathon in Dresden - Wochenend und Sonnenschein

Nun ist auch er Geschichte, der 16. Morgenpost-Marathon in Dresden.
Am vergangenen Wochenende nahmen mehrere LAVer die Fahrt in die sächsische Metropole in Angriff, um dort Flair, Strecke und persönliche Leistung zu genießen. Dass man dafür auch mal locker 4,5 Stunden brauchen kann, war den Ferien, der GDL, dem Baustellenkalender und dem schönen Wochenendwetter zu verdanken. Die Entdeckung der Langsamkeit - na, wenn das mal kein Omen war.

Egal, Dresden hat Kultur und Geschichte. Mit der denkmalgeschützten Schwebebahn im Villenviertel Loschwitz am Vortag auf den Berg gehievt, genossen wir von oben den weiten Ausblick übers gewundene Tal, das Blaue Wunder und die Stadt, um kurz darauf auf der Marathonmesse mit 8700 anderen Läufern aus 40 Nationen das pulsierende Gefühl der Erwartung aufzunehmen. Die Samba-Session auf dem Vorplatz des Congress-Centers heizte dementsprechend kräftig ein. Am Sonntag schnell noch ein Gruppenfoto, da noch nichtsahnend unter einem passenden Motiv, und schon konnte es losgehen. Ab 9:30 bewegte sich die bunte Läuferschar auf 10km, Zehntel-, Halb-, ganzem Marathon durch die Stadt. Lag am Morgen noch Dunst über der Elbe, so verschwand dieser rasch, und die Sonne konnte ungehindert angreifen. Von wegen goldener Herbst - solche Temperaturen gabs im Juni weniger!! Die Streckenführung glich einer Stadtexkursion( Zwinger, Semperoper, Residenzschloss, Kathedrale), das Szeneviertel der Neustadt war mit integriert( leider auch längere Kopfsteinpflasterpassagen), die Waldschlösschenbrücke diesmal für alle Langstreckler. Im Großen Garten konnte man wie jedes Jahr die Laubfärbung bewundern. Zurück entlang der Weißen Flotte, und schon war die erste Runde geschafft. Nun also auf zur zweiten. Und schon nahte sie, die unheilvolle Allianz aus Wetter und Streckenlänge. Ja, man hätte auch von allein drauf kommen können, schließlich waren die spärlich bekleidete Samba-Tänzerin, der am Elbufer in der Luft tanzende Drachen und die flanierenden Dresdner im Elbtal (StichwortAufwind) schon zu sehen gewesen. Die Schritte wurden merklich schwerer, das Tempo näherte sich allmählich dem eines Trainingslaufes. Da halfen auch die dröhnenden Beats aus vielen Sambabands, Musik von Blasorchestern und lokalen Bands nur noch bedingt.

                        Wer kennt die Combos, nennt die Namen

                        die lärmend hier zusammenkamen

                        die Rhythmus mit den Trommeln schlugen

                        und so auf Läufer übertrugen.

Ja, Krach haben sie ordentlich gemacht und so dafür gesorgt, dass wir alle ins Ziel kamen, manche zufrieden andere eher völlig ausgepumpt und.... Na, sei`s drum. Wir haben überlebt. Erschöpft und müde fahren wir am späten Nachmittag zurück, lassen uns von der tiefstehenden Sonne (es sind immer noch 22°C) eine Stunde blenden - warum sind wir eigentlich nicht nach Magdeburg gefahren? - und bewundern zum versöhnenden Abschluss den glutroten Feuerball über der Silhouette von Leuna.
Das ganze in Zahlen findet der Interessierte hier.

Text/Bild: Thoralf Scholz
 
PS:


 

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