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02.11.2014 - 1. HallEAround-Vereinsstaffellauf - Eine Genusserkundung des heimatlichen Laufreviers

Na gut, unser Abenteuer kommt nicht ganz dem Betreten eines Neulands gleich, aber dennoch war es schon ein exklusiver Kreis, der am letzten Sonntag die heimatliche "Laufküche" genoss. Man nehme: eine fixe Idee auf der letzten Radtour rund um "Westberlin", ein wenig Internetrecherche, einige Erkundungsfahrten, viele interessierte Mitglieder/innen und garniert das Ganze mit Kaiserwetter - und fertig ist ein läuferisches Menü ohne viel Schnickschnack und Exotischem. Da uns schon von vornherein klar war, dass nur recht wenige Läufer/innen unseres Vereins das komplette Menü von rund 70km bezwingen konnten, boten wir die Gänge auch einzeln an. So konnte ein jeder für sich entscheiden, welche und wie viele Gänge es denn sein sollten. Wichtig war uns jedoch, dass das Mahl gemeinsam eingenommen wird. Ob laufend, Run&Bike oder per Rad war dabei unerheblich.
Lassen Sie mich Ihnen nun die Menüfolge präsentieren:

1. Gang: "Salzatal"

Nach dem Start um 9 Uhr von der Fähre Brachwitz liefen wir auf meist gut befestigen Wegen und Straßen mit kleinen Anstiegen im schönen Salzatal über Salzmünde, Zappendorf, Langenbogen und Köllme nach Bennstedt. Bis auf den letzten Anstieg nach Köllme eine schöne Vorspeise, vor allem landschaftlich. Bevor uns der zweite Gang serviert wurde, relaxten wir einstweilen in der Lounge unserer Heimatstube.

 

2. Gang: "Wüden"

Kurz nach dem Wechsel unterquerten wir die B80 und folgten dieser und der A38 immer leicht bergauf in Richtung Zscherben. Vor dem Ortseingang gab es eine typische Kopfsteinpflasterstraße unter die Füße. Über Feldwege ging es weiter nach Holleben, wo wir aber versuchten fern ab der stark befahrenen Straßen entlang des Mühlgrabens zu laufen. Auf dem Saaleradweg liefen wir dann über Rockendorf, Hohenweiden, Rattmannsdorf bis zum zweiten Wechsel in Korbetha (da Radweg in Planena bis Mai 2015 gesperrt).
Die Bedeutung der Namensgebung dieses Ganges bleibt übrigens Insidern vorbehalten!

 

3. Gang: "Auenland"

Nein, wir waren nicht in Mittelerde! Auf dieser Etappe durchliefen wir die idyllischen Saale- und Elsterauen und folgten der Reide in Richtung Nordosten. Hier verlief unsere Route über Kollenbey und Burgliebenau nach Lochau. Anschließend ging es durch Döllnitz bis zum Osendorfer See, wo wir auf den herrlichen Dieskauer Park mit einem renitenten Schwan stießen, den wir vor Wut einfach zum Nachtisch hätten verzehren können. Aber ein Schwan schmeckt ja bekanntlich nicht! Anschließend folgten wir dem Reideweg über Büschdorf bis zum 3. Wechsel in Zwintschöna.

Im Übrigen hatte sich nun noch ein Vereinsmitglied bei diesem Gang dazu gesellt, der die ersten Gänge sehr hastig zu sich genommen hatte, nur um von da an mit uns gemeinsam zu speisen.

 

4. Gang: "Wilder Osten"

Hier war der Name in vielerlei Hinsicht Programm. Zunächst liefen wir auf einem schönen Radweg nach Kleinkugel. Von dort ging es nicht mehr ganz so komfortabel über Feldwege nach Dölbau und schließlich nach Reideburg. Dieses umliefen wir quasi auf unterschiedlichem Kopfsteinpflaster - eine echt schwerverdauliche Kost. Und damit nicht genug: Weiter ging es auf diesem Untergrund bis nach Stichelsdorf, wo uns "wilde" Tiere empfingen. Zum Schluss liefen wir noch neben "wildem" Verkehr auf der B100 und A14 über Zöberitz und Mötzlich bis zum Wechsel in Tornau.

 

5. Gang: "Nordschleife"

Den Nachtisch nahmen wir schon recht spät am Nachmittag ein und liefen nicht ganz so rasant wie die berühmte Rennstrecke in der Eifel, die letzte Etappe unserer Halleumrundung. Zumindest auf den ersten 5 Kilometern liefen wir auf Asphalt (meist Radweg) über Gutenberg bis nach Sennewitz. Dieses durchquerten wir und machten anschließend einen kleinen Abstecher nach Teicha. Dabei grüßte uns auch der Pumuckl. Von dort ging es über einen steilen Feldweg bis nach Morl, dann weiter auf diesem Geläuf fast schon trailartig hinunter zur Saale, wo wir entlang der "Brachwitzer Alpen" an der Saale bis zum Ziel an der Fähre Brachwitz liefen und uns ein kleines Tischfeuerwerk nach rund 7:09h (Laufzeit) empfing.

Und was folgte nach dem Menü? Na klar, ein gemütliches gemeinschaftliches Essen! Den Tischspruch dazu gibt es hier serviert:

Hast am Sonntag Du mal Zeit
dann nutze die Gelegenheit,
und geh mit Deinen Freunden laufen,
die Tour um Halle wir nun taufen.
Ob Wüden, Dieskau, Kollenbey
der Sportler viele war`n dabei.
Es waren reichlich Läuferbeine,
mal lange, große, kurze, kleine.
Der LAV ist rumgekommen,
hat auch die Berge mitgenommen.
Wir rannten über Flur und Feld,
so mancher Hund hat auch gebellt.
Ein Feuerwerk die Tour beschließt,
und Schweiß von allen Körpern fließt.
Der Tag war gut, wir schreiben nieder:
im nächsten Jahr wir laufen wieder.#

 

Achja, was Sie auf jeden Fall noch wissen sollten...

Text/Bild: Thoralf Scholz/Thomas Probst


 

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