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26.04.2015 - 10. Darß-Marathon - Der LAV auch beim Jubiläumslauf dabei!

Ja, die Ostseehalbinsel Darß - für viele die schönste Halbinsel Deutschlands - lud am vergangenen Wochenende Läufer/innen und Walker/innen aus Nah und Fern dazu ein, die reizvollen Landschaften zwischen Ostsee und Bodden einmal sportlich zu erleben. Bereits seit 10 Jahren führen die Organisatoren dabei die Athletinnen und Athleten durch stille Wiesenlandschaften, urwüchsische Wälder, entlang der Steilkünste mit ihren weißen Sandstränden und schließlich vorbei an alten Kapitänshäuser oder die liebevoll restaurierten reetgedeckten Fischer- und Matrosenhäuser. Ja, diese Gegend braucht einfach einen Landschaftslauf, der aber dank Teilnehmerlimit und fast schon familiärer Organisation und Durchführung, den Charakter der Halbinsel widerspiegelt.

Diesen Aussichten können sich seit ein paar Jahren auch ein paar LAVler nicht erwehren und verbinden einen kleinen Kurzurlaub mit "ein wenig" sportlicher Betätigung. Eine Truppe mietete sich in einem reetgedeckten Haus mit der kompletten Familie ein, die andere nahm die Vorzüge eines Hotels in Anspruch. Allen gemeinsam bleibt das Naturerlebnis Darß, welches im Übringen auch kulinarisch (Stichwort: Omega 3) genossen werden kann.

Nun aber zum sportlichen Teil:

Der Wettergott machte es zum 10jährigen ziemlich spannend. Noch am Nachmittag des Vortags begann es zu regnen und die Aussichten für den Wettkampftag sahen nicht rosig aus. Insbesondere Thomas, der sich seit Jahren mal wieder an der Marathondistanz versuchen wollte, bereitete dies Kopfzerbrechen. Denn ein "Comeback" im Dauerregnen wollte er sich nicht vorstellen. Mutter Natur hatte dann aber doch ein Einsehen mit den Teilnehmer/innen und Organisatoren und verschloss ihre Schleusen. Ja sogar ein paar Sonnenstrahlen konnten die Luft auf 11°C erwärmen und der Küstenwind nahm sich eine Verschnaufpause.


So standen Stephan (nach kurzfristig überstandener Grippe) und der Autor pünktlich um 9 Uhr nach kurzem Einlaufen von der Unterkunft mit über 300 anderen Marathonis an der Startlinie und posierten den LAV-Begleiter/innen Sabine und Claudi zum Foto. Stephan liebäugelte neben einer guten Zeit vor allem auch mit einer vorderen Platzierung, wusste aber sein aktuelles Leistungsvermögen infolge seiner Erkrankung nicht richtig einzuschätzen. Thomas ging es ähnlich, hier sollte aber seine "Uraltmarathonbestzeit" von 3:13:42h aus dem Jahre 2005 ernsthaft angegriffen werden.
Gleich nach dem Start zog sich das Feld in die Länge und man rangierte sich entsprechend ein. Stephan begann ein einsames Rennen hinter der Spitzengruppe und Thomas nahm die Strecke zunächst in einer Gruppe und dann im Duo unter die Füße. So verflogen die Kilometer, mal auf Asphalt, mal auf guten oder matschigen Waldwegen und mal auf sandigen Küstenpfaden für den einen schneller und für den anderen langsamer. Während Stephan wie ein Uhrwerk durch die Landschaft sauste, musste Thomas trotz familären Verpflegungsservice auf Grund einiger Krämpfe ab KM 32 erkennen, was es heißt, Marathon zu laufen und er quälte sich ins Ziel. Der Lohn war zwar nicht die insgeheime Zeit von unter 3h, aber dennoch eine neue Bestzeit. Da war Stephan schon mehr als 10 Minuten ins Ziel. Wäre die Erkrankung nicht gewesen, so wäre vielleicht sogar ein Podiumsplatz herausgesprungen. Aber für eine 2:55:55h bei einem Landschaftsmarathon muss man sich nicht ernsthaft grämen.

Sabine und Claudi hatten zwar nicht mit Krämpfen, aber dafür mit viel "Verkehr" auf ihrer Halbmarathonstrecke zu kämpfen. So mussten sie ein und das andere Mal Tempo herausnehmen und sich durch Läuferpulks schlängeln. Eine schnelle Zeit konnte so leider nicht erreicht werden. Zumal Claudis Knie auch nicht so richtig mitspielen wollte (Gute Besserung!). Lothar lief mal wieder wie ein Uhrwerk seinen Halbmarathon und krönte ein tolle Zeit mit einen souveränen 1. Platz in der AK60.

Was bleibt nun nach einem solchen Wochenende? Schöne Erlebnisse mit läuferischem Urlaubsflair, die gleichzeitig Ansporn für das weitere Training und für Wiederholungstaten sind.

Ergebnisse:

Stephan Müller 2:55:55h 5. Platz total (1. Platz AK)
Thomas Probst 3:07:03h 10. Platz total (3. Platz AK)
Lothar Rochau 1:29:21h 20. Platz total (1. Platz AK)
Claudia Ziebig 1:54:17h 331. Platz total (3. Platz AK)
Sabine Eckel 1:54:17h 332. Platz total (6. Platz AK)

Text: Thomas Probst
Bilder: Thomas Probst, Sabine Eckel, Lothar Rochau


 

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