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26.04.2015 - 30. Hamburg-Marathon - Mein Debüt auf der Königsdistanz

Nachdem ich nun ein bißchen Zeit hatte, alle Eindrücke aus Hamburg sacken zu lassen hier ein paar Gedanken, welche mir sehr wichtig sind: Ich habe die Wochen seit Januar diesen Jahres auf viele Dinge verzichtet und habe vieles hinten an gestellt, immer mit dem Ziel Hamburg. Ich habe mir im Dezember 2014 einen Trainingsplan von Runners.de heruntergeladen mit der Zielzeit 3:30h, habe ihn mit euch, meinen lieben Trainingshelfern noch etwas modifiziert und habe ihn ab der 1. Woche akribisch verfolgt (ohne eine Einheit aus zu lassen)

Bis dato habe ich im Training zwar schon viele Kilometer geschrubbt, aber einen Marathonwettkampf noch nie vorbereitet & absolviert. Ich wusste, dass es harte Arbeit wird, das es aber so hart wird hätte ich nicht gedacht. Morgens im Winter um 3:30 Uhr laufen, wenn alles schläft. Abends bei Regen und Graupelschauer laufen, wenn alles schläft. Bei Sturm weit laufen, wenn alle in ihrer warmen Wohnung sitzen und Kakao trinken. Hallentraining für die Pace war da gut für das Gemüt. Die Familie oft besänftigen, da die Wochen auch für sie sehr anstrengend waren, weil Mann & Papa ständig weg war. Bis zu 100km in der Woche fressen auch ganz schön Zeit. Und arbeiten musste ich ja "nebenbei" auch noch. Ich habe von dem lieben Lothar zwei entscheidende Sätze mit auf dem Weg bekommen: "Laufe klug!" & "Wenn es hart wird, sage dir, dass du gut trainiert hast!" - dies half mir in Hamburg bei Regen und Wind bei den 42,195 Kilometern sehr. Beides hatte ich auf einen kleinen Zettel geschrieben und dabei. Ab dem 1. Km versuchte ich mich auf die Pace von 4:56min/km einzupegeln, auch wenn zahlreiche Läufer an mir vorbei zogen. Ich lief "klug" und hielt dies bis Kilometer 35 durch. Dort hatte ich die Wahl, nach Taktik, entweder die Jungs mit den 3:30h-Ballons zu überholen oder die 3:30h ins Ziel zu bringen. Ich entschied mich für letzteres, da mir bei Regen und vielen, vielen anderen Läufern ein bißchen der Saft fehlte und ich lieber gesund ins Ziel wollte. Ich habe 8 Tage lang viele Carbs und kaum Fett zu mir genommen, wirklich viele und merkte, dass dies richtig war. Ich hatte keinen Hunger und der Körper hat sich gut angefühlt. Die letzten Kilometer bis zum Ziel kullerten mir dann doch ein paar Tränchen über die Wange. (man sah es aber kaum, dank des Regens ;)), da ich so überwältigt von der Atmosphäre war und ich mir dachte: "Das ist die Belohnung für 14 Wochen harte Arbeit und keine Schokolade!" Es war ein unvergessliches Erlebnis und ich lächele immer noch jede Minute beim Tippen dieser Worte. DANKE noch mal an alle, die mich hier begleitet und motiviert haben- auch danach mit so vielen lieben Worten und Glückwünschen, meiner Familie für das viele Verständnis und denen, die mit mir trainiert haben und mich immer wieder gepusht haben. <333 Jetzt geht es weiter und die Schwierigkeit besteht darin, nicht in ein Loch zu fallen, da der feste Trainingsplan fehlt. Ich freue mich auf den Halbmarathon in Dresden und im Oktober auf den Köln-Marathon. 

Bis dahin grüßt euch

Christoph Maier


 

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