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11./12.07.2015 - Spendenlauf 170 Kilometer vom Brocken zum Inselsberg - wir waren dabei!

In Vorbereitung des K 78, Ende Juli, in Davos stand bei Christine am letzten Samstag noch ein 50-er auf dem Plan. Die Frage war: Wo?, Wie ? und mit Wem?. Da kam die von Andy schon lange ins Kalkül gefasste Idee zum Tragen, am Spendenlauf für Nepal mitzumachen. Das Wo und Wer waren also schnell geklärt: Andy, Christine und Frank. Einzig das Wie(lange)? blieb offen. Wir entschlossen also am Vortag, uns an dieser Herausforderung so lange wie möglich zu versuchen. So war dann am Samstag für uns drei die Nacht so gegen 4 Uhr zu Ende. Frank sammelte mit seiner „Opeline“ Andy und Christine ein und dann ging‘s ab nach Schierke. Hier war um 7 Uhr Treffpunkt von allen Läufern die das Abenteuer „From Brocken to Inselsberg for Nepal“ in Angriff nehmen wollten. Aber auf dem Parkplatz waren wir, aber keine anderen Läufer. Frank entdeckte die Truppe dann doch noch, als diese bereits die Wanderung noch oben in Angriff nahm. Mit etwas Verspätung gingen wir hinterher, denn pünktlich um 8:30 Uhr sollte der offizielle Start auf dem Brocken erfolgen. Der reichlich 6 Kilometer lange Fußmarsch auf den Gipfel war als „warming up“ für die kommenden 170 km gedacht. Der Start aber auch der gesamte Lauf war auch eine logistische Herausforderung an unsere Truppe. Was machen wir mit dem Auto, wenn wir alle drei vom Brocken starten wollen? Was machen wir unterwegs? Wir hatten für alles eine Lösung. Nach erfolgreichem Aufstieg zum Brocken in 55 Minuten (!) machten sich Andy und Christine für die ersten beiden Teiletappen bereit und starteten dann gemeinsam mit unseren Lauffreunden von „Lauffeuer Fröttstädt“ und den vielen, vielen jetzt Ungenannten.

Frank fuhr auf der Ladefläche eines Transporters wieder talwärts zum Auto. Dort setzte sich der Fahrzeugkonvoi zur ersten Verpflegungsstelle in Bewegung. An dieser Stelle muss man erwähnen, dass die Strecke am „Reißbrett“ geplant würde und vorher nie abgelaufen worden war. Wir mussten uns also alle auf die GPS-Tracker verlassen. Bei Tageslicht ist das ja noch weitestgehend beherrschbar, aber es kam ja auch die Nacht… Hier muss ich jetzt schon ein großes Lob und Dankeschön an die Planer machen.

Nach ca. 32 Km am VP 2 in Walkenried angekommen, war für Christine die erste Pause angesagt, und Frank sollte und wollte die nächsten 2 Teilstücke laufen. Hier kam die nächste logistische Herausforderung: Wer fährt das Auto? Hatten wir vorher schon geklärt, dass das nur Christine sein kann, da ja Andy so lange wie möglich laufen wollte und er sowieso nicht weiß, wie man ein Auto in Gang bringt. Die „Kleine“ hat meine „Opeline“ perfekt zu den nächsten VP’s gesteuert. In Sollstedt war dann wieder Fahrertausch angesagt. Christine machte noch die nächste Etappe bis nach Silberhausen und dann war der Tagesplan von Frank (31 Km) und Christine (58 Km) erfüllt. Andy hatte zu diesem Zeitpunkt schon 88,8 Km weg. Und er wollte mindestens die nächsten 16 Km noch weitermachen, denn da ging es schon in die Dunkelheit. Das war der Grund, warum Frank nicht noch einmal gelaufen ist(die hätte ich auch noch geschafft; das war ein Eigenlob). Sicherheit für Davos geht vor. Diese Entscheidung war absolut richtig, denn hier verlor das gesamte Team wahnsinnig viel Zeit und war erst gegen 2 Uhr morgens, es war schon Sonntag, in Mühlhausen am VP 6. Für uns und auch für die anderen Helfer und Betreuer war das Warten unerträglich. Im Auto sitzen, Musik hören und Bier trinken und zwischendurch mal eine Polizeikontrolle. Bier trinken und Polizeikontrolle liefen glimpflich`ab. Aber dem Autoradio verschlug es irgendwann die Sprache, will heißen:  die Batterie war am Ende. Auch die dann eintreffenden Läufer waren vorläufig am Ende. Es wurde entschieden, erst nach 2h Pause, gegen 4 Uhr weiterzulaufen, da es zu gefährlich schien, in der Dunkelheit durch den Hainich zu laufen. Meine Hoffnung, dass die Batterie sich in den 2 Stunden erholt, trog. Da mein Auto bergabwärts stand, lies ich es einfach rollen und dann kam er wieder. Andy hatte sich jetzt entschlossen, erst wieder in Schönau einzusteigen um gemeinsam mit Christine und Frank und natürlich mit all den Anderen die letzte Etappe zum Inselsberg in Angriff zu nehmen. Wir hatten jetzt Zeit bis Behringen die Autobatterie wieder zu beleben. Ich erspare mir hier Details, aber es hat letztlich geklappt. Dort in Behringen war an der Bäckerei Franke der VP 7 geplant. Ich danke an dieser Stelle der deutschen Gesetzgebung, dass am Sonntag die Bäcker öffnen dürfen. Um 7 Uhr gingen die Rollläden hoch und es wurde wenige Minuten später zur Gewissheit: frisch gebrühter Kaffee und Kuchen - und das auch noch im Sitzen. Da vor der Bäckerei wenig Platz war, verlegten wir den Wechselpunkt an eine parktechnische bessere Stelle, wo der Lauftross sowieso vorbeikommen musste. Dort gab es viel Unterhaltsames, wie beispielweise eine Ziege im Gras liegend, die es überhaupt nicht interessierte, was wir in ihrem Revier machen. Anders ein paar Hunde, die uns ankläfften. Das Highlight war aber ein tolles Anwesen mit Videoüberwachung. Ehrlich gesagt wäre ich nie und nimmer auf die Idee gekommen dort einzubrechen. Im Gegenteil, man hätte was spenden müssen. Was man so alles macht, wenn man stundenlang warten muss. Zum Beispiel Essen. Hier besteht schnell die Gefahr, dass man bei einer Laufveranstaltung zunimmt. Im Unterschied zu „Frustessern“ haben wir uns damit die Wartezeit verkürzt. Aber wir waren ja noch mal dran. Am letzten VP in Schönau an der Hörsel kam dann unser letzter Einsatz. Ich hatte vorher mein Auto in andere treue Hände gegeben. So konnten wir, Andy, Christine und ich zum Gipfel des Inselsberges laufen, wo mein Auto dann schon auf uns wartete.

Es war ein unbeschreiblich tolles Gefühl auf dem Inselsberg angekommen zu sein und das gemeinsam mit Läufern, die die gesamte Strecke von 170 Km absolviert haben. So hatten die kleine LAV-Delagation in etwa 33,5 h ca. 250 (50+76+124) plus 18 km (Brockenaufstieg) laufend/gehend zurückgelegt.

Und das wiederum für eine tolle Sache:

From Brocken to Everest – Wir helfen Nepal

Was sonst alle im Netz über diese Veranstaltung geschrieben, das seht ihr hier:

http://brocken-inselsberg.de/

https://www.facebook.com/pages/From-Brocken-to-Everest-Wir-helfen-Nepal/1402517840071581

http://www.thueringenultra.de/startseite/index.php

Das Wichtigste zum Schluss:

Es kann immer noch gespendet werden – vgl. den Aufruf der aktuellen Mitgliederinformation für die Mitglieder/innen des LAV Halensia e.V.!

Text/Bild: Frank Berger


 

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