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29.08.2015 - 7. Schillerstaffel 2015 – Auf wilden Pfaden durch Thüringen

Am 29. August war es wieder soweit. Unsere Mixstaffel machte sich auf den Weg nach Thüringen, um  in 7 Etappen den (angeblichen) Wegen Schillers von Rudolstadt über Jena, Weimar und wieder retour nach Rudolstadt zu folgen. Start war 7 Uhr, also war für die ersten an Ausschlafen nicht zu denken – 3 Uhr wecken und dann Fahrt zum Start.

Als erste ging Sandra an den Start.  Für sie war es eine Premiere. Als sie zum ersten Wechsel kam, wurde sie vom inzwischen vollständig angereisten Staffelteam empfangen. Freudestrahlend und stolz, die Strapaze so gut überstanden zu haben, nahm sie die letzte Anhöhe zum Wechsel an der noch im Nebel liegenden Burgruine.

Thoralf verschwand irgendwo in den Nebelschwaden. Aber zum Glück passte dann das Wetter immer besser zu unserer Stimmung, und wir konnten Thoralf in der Sonne am 2. Wechsel in Jena-Maura begrüßen, nachdem er auf seinem Teilstück schon etliche Plätze gutgemacht hatte.

Auf ging es für Sabine, die die neue Streckenführung der dritten Etappe Richtung der Unterquerung der A4 hinter dem neuen Jagdbergtunnel bestens testete. Im Kampf gegen die Gegner, nein: „Mitstreiter“ ( O-Ton Sabine).  Und wieder war die komplette Staffel am Wechsel, um Ella mit Anfeuerung auf den vierten Abschnitt zu schicken.

Für Ella war es seit langem wieder einmal eine Strecke über die 10km hinaus. Der Anstieg zum Wechsel am Schloß Belvedere hatte es in sich, aber Ella lief, wie von ihr gewohnt, ihr Tempo durch. Ein Wechsel gab es allerdings in Belvedere für sie nicht. Alle Läuferinnen und Läufer der Staffeln, die sich noch auf der 4. Etappe befanden, wurden 13:00 Uhr mit einem soge-nannten Notstart auf die 5. Etappe geschickt (weil dieses Jahr der Start auf 07:00 Uhr eine Stunde nach hinten verlegt wurde). Das hatte für Ines den Vorteil, nicht allein laufen zu müssen, aber der Zeitpunkt war für solch einen Notstart unserer Meinung nach zu früh gewählt. Über ein Drittel des Feldes startete so gemeinsam auf die restliche Strecke. Ellas reale Zeit wurde zwar gleich in der Staffelgesamtzeit verrechnet, aber für Läufer wie Zuschauer war ein Überblick der tatsächlichen  Platzierung ab etwa Mitte des Feldes nicht mehr gegeben.

Das tat unserer Laune jedoch keinen Abbruch. Ines lief wunderbar zügig ihr Tempo durch und konnte in Blankenhain Jan auf die 6. Strecke verabschieden. Inzwischen hatte unsere Truppe Zuwachs erhalten. Norbert Krüger hatte es sich auf der Rückfahrt von den deutschen Staffelmeisterschaften in Zella-Mehlis nicht nehmen lassen, bei uns vorbeizuschauen. Auch das ist LAV-Halensia-Teamgeist. Danke Norbert.

Jan setzte dann die Kette unserer guten Laufleistungen bis zum Luisenturm fort (verdiente Kafferunde der anderen im kühleren Schatten), obwohl es auf der Strecke nun immer wärmer wurde.

Als Schlussläufer kämpfte sich schließlich Gerald auf seinen drei ersten Anstiegen mit gefühlten Wüstentemperaturen über die Feldwege und setzte seinen Endspurt „auf die Sekunde“ richtig an. Wir blieben in der Gesamtzeit unter 10 Stunden (9:59:59h).

Am Ende belegten wir in der Gesamtwertung Platz 23 und waren die sechstbeste Mixstaffel. Aber um die Plätze ging es uns sowieso nicht. Wir wollten ein tolles Staffelerlebnis, das hatten wir. Und was wirklich erstaunlich ist: Wie genau wir unser Leistungsvermögen einschätzen können. Ausnahmslos alle erreichten fast genau ihre vorher geschätzte Laufzeit oder blieben knapp darunter. Wir liefen sozusagen wie ein Uhrwerk.  Und dann müssen wir natürlich auch einsehen, dass wir Flachländer in Halle lange Steigungen bis 29% Gefälle oder 9 km nur bergauf wie bei Sabines Strecke in Halle einfach nur schwerlich richtig trainieren können. Und gegenüber den Vorjahren gab es diesmal ein echtes Novum: KEINER von uns hat sich verlaufen. Ein Lob den Organisatoren für die Präparierung der Strecken.

Jedenfalls war das Staffel - wie Gemeinschaftserlebnis wieder für bleibende Eindrücke sehr nachhaltig. Wirklich super. Und natürlich sind die schönen Laufstrecken manchmal auch dazu angetan, einfach anzuhalten und die Thüringer Landschaft zu genießen. Aber das müssen wir uns für den Urlaub aufheben…

Hier noch etwas Statistik:

Sandra Morrobel 17,1 km 1:57:41h
Thoralf Scholz 22,5 km 1:56:16h
Sabine Eckel 13,5 km 1:18:53h
Elle Tendler 11,2 km 1:05:00h
Jan Oestreicher 13,5 km 1:22:38h
Gerald Kretzschmar 9,9 km 0:49:34h

Text: Gerald Kretzschmar
Bild: die Teilnehmer/innen



 

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