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20.09.2015 - 33. Baden-Marathon Karlsruhe - Laufend im 300. Jahr unserer Partnerstadt

Im 300. Jahr der Gründung unserer Partnerstadt Karlsruhe ließen es sich 10 Läuferinnen und Läufer aus der Stadt Halle nicht nehmen, am 33. Baden-Marathon teilzunehmen. Samstag früh um 7.00 Uhr- die Skyline von Halle wurde von den ersten Sonnenstrahlen geküsst-setzte sich der Hol-und Bringedienst Frank, in Bewegung um einen Teil der Delegation für die bevorstehende Reise abzuholen. Da Zugfahren in unserer schnelllebigen Zeit ein besonderes Erlebnis ist, fuhren wir dank F.B. guter logistischer Vorbereitung gemeinsam in die Badische Rheinmetropole.

Dort angekommen ging es in unsere altbekannte Herberge mit den internationalen Flair und den sehr beliebten „Mehrbett-Zimmern“.

Um 17 Uhr war die Einladung des Bürgermeisters Klaus Stapf zum gemeinsamen Empfang. Dort trafen wir unsere vertraute Verantwortliche für die Städtepartnerschaft, Liane Wilhelm, Freunde vom Freundeskreis Karlsruhe-Halle e.V. sowie Teilnehmern der anderen Karlsruher Partnerstädte Nottingham und Nancy. Aus unserer Sicht wäre es wünschenswert, wenn der in Halle nicht mehr existierende Freundeskreis wieder ins Leben gerufen wird.

Nach Startunterlagenempfang, Stehimbiss und gemütlichen Plausch ging es dann wie so oft vor einem Marathonlauf zum Italiener. Quasi die letzten Speicher noch mit Kohlehydraten zu befüllen. Heise Diskussionen dann auf dem Rückweg. Keiner wusste so richtig warum, aber alles drehte sich auf einmal um die Ausrichtung eines 60. Geburtstages von unseren bekannten Vereinsmitglied F.B. Ende Januar 2016. Christine B. setzte Frank B. plötzlich die „Pistole auf die Brust“ mit dem Vorschlag, sollte ich vor dir im Ziel sein, dann organisieren Iris und Ich die Feier. Frank blieb bei so viel Frauenpower nichts anderes übrig als einzuwilligen. Aber er hatte ja noch eine Chance am nächsten Morgen und dachte nachtsüber luftschnappend an den bevorstehenden Marathon…

Nach wenigen Stunden Schlaf und dem letzten Mannschaftsfrühstück fuhren wir gegen 8 Uhr mit der Straßenbahn zum Start an der Europahalle. Dort wurden wir an der Ausstiegsstelle vom Fahrer mit den Worten: „Wir wünschen allen Teilnehmern am Baden-Marathon viel Erfolg und einen guten Lauf“ verabschiedet. Na wenn das keine Motivation war.

Pünktlich um 9 Uhr gingen ca.5000 Halbe und Volle Marathonis auf die Strecke. Insgesamt waren über 7000 Teilnehmer bei dieser Großveranstaltung dabei. Entlang der Strecke waren insgesamt 29 Tanzpunkte, denn es war ja auch zugleich ein Tanzmarathon. Über 1000 Tänzerinnen und Tänzer brachten mit individuellen Choreografien und Kostümen an markanten Punkten eine tolle Stimmung auf die Strecke und ins Stadion. Diese tolle Stimmung war gegen Ende des Marathons, also dann wenn die Leidenszeit beginnt, der Motor der uns ins Ziel brachte. Alle gaben das Beste und manche auch noch etwas mehr.

Christine hatte ihr Ziel-einen Podestplatz-erreicht. Herzlichen Glückwunsch für Platz 2 in der W55 in knapp über 4 Stunden

Silvia hatte eine starke Entscheidung getroffen. Eigentlich mit einer Marathonnummer ausgestattet, lief nach der Hälfte der Distanz ins Ziel und gönnte sich nach den letzten harten Wochen ein bisschen mehr Ruhe. Platz 10 in der W50 war das Ergebnis.

Christoph wollte in den Bereich seiner persönlichen Bestzeit laufen. Mit einer Zeit von 3:24:34h  war es eine Punktlandung par Excellence.

Frank wollte nach einen Jahr „im Tal der Tränen“ wieder eine gute Marathonzeit abliefern. Im Vorfeld war immer von einer 3:45h die Rede. Seine Zeit von 3:38:08h überrascht nicht nur ihn selbst, nein, er forderte damit alle „Berlinfahrer“ aus der Altherrenriege heraus.

Lothar, seit seinem LM-Titel über 200 m im Juni dieses Jahres, leicht angeschlagen, bekam von Iris und von Frank ein klares Startverbot. Ohne auf die Propheten zu hören aber mental stark und mit geheimen Salbungen, entschloss er sich keine „Walkingeinheit“ mit Iris zu machen.  Der Lohn war eine Zeit von 1:37:43h und Platz 8 in der M60.

Christian hatte das erklärte Ziel, den Halben unter 1:30h zu laufen, verpasste dies aber nur äußerst knapp und war am Ende nicht unzufrieden.

Steffen ist seit Linz erklärter „Sympathisant“ des LAV. Er klemmte sich penetrant an den Zugläufer für 1:45h und lies in dann im Ziel hinter sich. Persönliche Bestzeit von 1:43:44h und Platz 111 in der AK sollten Ansporn sein weiter in Richtung 1:30h zu arbeiten. Mit etwas mehr Lauftraining ist das machbar.

Nach dem, für alle erfolgreichen Lauf, war die individuelle Nachbereitung in unserer Herberge angesagt. Im Anschluß daran besuchten wir kurz das internationale Folklorefestival auf dem Friedrichsplatz. Hier gab es zusätzlich noch Bewegungsspiele der besonderen Art.

Danach war Zwischenauswertung im „Badischen Brauhaus“ angesagt. In gemütlicher Runde wurde das eine und auch andere Bier getrunken. Die Badischen Essspezialitäten wurden danach mit einem Obstler veredelt, gesponsert von Christoph für seine Punktlandung beim Marathon. Zum Abschluss des Abends ging es noch einmal zurück zum Karlsruher Schloss. Dort bewunderten wir im Dunkeln eine tolle Lichtershow.

Zum Abschluss möchte ich auch unsere 2 halleschen Vertreter von Turbine mit erwähnen, mit denen wir gemeinsam 2 schöne Tage in Karlsruhe verbracht haben. Einziger Wermutstropfen der wirklich tollen Veranstaltung ist: die Europa-Halle inklkusive dem Stadion steht im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung. Der neue Standort wird dann mit veränderter Streckenführung, die Messe Karlsruhe sein.

Ein besonders großes Dankeschön geht an die Vertreter der Stadt Karlsruhe, allen voran Liane Wilhelm, die uns diesen Aufenthalt erst ermöglichten.

Alle Ergebnisse unter: http://www.badenmarathon.de/cms/

Text: L. Rochau und F. Berger
Bild: I. Fender und F. Berger


 

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