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27.09.2015 - 42. Berlin-Marathon - Wieder einmal ein Erlebnis

Deutschlands größter Marathon präsentierte sich am 27.09.2015 den Läufern.

Der Sightseeing-Höhepunkt der deutschen Hauptstadt Berlin. Fast 42.000 Teilnehmer konnte der Veranstalter vermelden. Der LAV Halensia war mit 7 Teilnehmern und 2 Teilnehmerinnen dabei.

Es hätten sicher gern mehr LAV`er teilgenommen. Doch die Teilnehmer wurden ausgelost, da die max. Teilnehmerzahl auf 40.000 Teilnehmern begrenzt ist. Zumal laut Aussage des Veranstalter ca. 100.000 Anmeldungen vorlagen.

Das war uns, den Gelosten, jedoch am Samstag, den 26.09.2015 egal. Die Alt-Herren-Riege des LAV traf sich an diesem Tag zur Startnummernausgabe und anschließendem Erdinger Weißbier trinken (Alkoholfrei). Hier haben wir uns von dem Trubel und euphorischem Treiben anstecken lassen und uns zünftig auf den Marathonlauf eingestellt.

Ziele und Strategien wurden ausgetauscht und für eine gemeinsame Startvorbereitung verabredet. Voller Hoffnung ging dann jeder zu seinem Quartier.

Der Lauftag war spannend und aufregend. Voller  Adrenalin hatte sich jeder in den Startbereich  oder soll man sagen in den Starttrubel begeben. Nur wie findet man sich bei mehr als 40.000 Läufern? Zunächst standen wir jeder für sich alleine da und man kam sich sooo klein vor in der beeindruckenden Kulisse. Doch mit Handy und ein wenig Glück haben wir uns dann, bis auf Lutz, gefunden oder mehr getroffen. Nun nur noch kurz Mut zusprechen, Wechselsachen abgeben und schnellstens zum Startplatz. Das ominöse Wasserlassen vor dem Start war kaum möglich, gefühlte km-lange Schlangen an den unendlich vielen Toi`s - hier geht nur was im Gelände. Witzig waren jedoch, daß Läufer ihr Geschäft genau vor dem Polizeiwagen (Sondereinsatzkommando) entrichten wollten. Hier war sofort höchste Alarmstufen angesagt und mindestens 5 voll aufgerüstete „GSG 9 – Leute“ stürmten auf die Läufer zu und verscheuchten diese umgehend. Denen viel es sichtlich schwer sich wieder einzupacken. Das gab natürlich einen tosenden Beifall der Vorbeiströmenden. Anhalten konnte man ja an dieser Stelle niemand mehr. Man wurde förmlich getragen.

Mit toller Stimmung, Gesang und Tanzeinlagen (von den Teilnehmern) wurde der Start vorbereitet. 

Das Wetter war ideal bis sehr gut. Die Spannung steigt ins unermessliche und endlich geht`s los. Mit dem Startschuss durch Uta Pippig und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Dr. Michael Müller starten die euphorischen Läufer. Jeder beginnt nun sein eigenes Abenteuer und seinen eigenen Leidensweg der über mehr als 42 km gehen sollte.

Unsere, die LAV`er, haben jeder seine eigene Geschichte zu erzählen. Die werden dann sicher zum nächsten Stammtisch ausgewertet. Nur so viel sei gesagt es war anstrengend und wie immer ab km 35 unendlich weit bis zur Ziellinie. Bis km 25 wird in 5 km Abschnitten gezählt, danach rückwärts, jeder km mitgenommen und ab km 38 wurde bis ins Ziel gelitten. Aber alle sind glücklich über die Zeit-Matten und über den Zielstrich gelaufen.

Ob jeder die kulturellen Höhepunkte wie Siegessäule, Bundeskanzleramt, JVA Moabit, Fernsehturm, das Kottbusser Tor, Südstern, Rathaus Schöneberg, Platz am wilden Eber, die Kreuzkirche, die Russ.-Orth. Kirche, den Kurfürstendamm, Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche oder die Konzerthalle bewusst wahrgenommen haben kann ich nicht sagen. Aber die Straße unter den Linden und das Brandenburger Tor haben alle genossen und glücklich mit voller Brust durchschritten.

Das schlimmste war jedoch sich nach dem Zieleinlauf wieder zu finden. So viele glückselige und zugleich schwerfällig laufende  Finisher. Es verwundert also nicht wirklich, dass wir nicht alle einfangen konnten, aber getroffen haben sich wenigstens die Hälfte. Kaputt, bei Erdinger Weißbier trinkend und schweren Beinen wollten am Ende alle nur noch das Eine. So schnell wie möglich nach Hause und Wunden lecken. Also war nach kurzer und intensiver Auswertung, das Wiedersehen beendet.

Aber das Fazit  von allen lautet:

  • Ein unvergessenes Erlebnis.
  • Eine tolle Organisation (von Anreise, Startnummernausgabe bis Abreise).
  • Eine unglaubliche Stimmung am Streckenrand vom Start bis in das Ziel (man wird förmlich über 42 km getragen).
  • Ein wahnsinniges Kulturprogramm entlang der Strecke (Trommeln, Live-Musik).
  • Disco und Tanzeinlagen.

Das schreit nach mehr.

Die Ergebnisse können sich auch sehen lassen oder etwa nicht?:

Saskia Mangold 3:01:05h - Vereinsrekord
Hans-Dieter Bahn 3:37:18h
Christian-Michael Deutsch 3:22:09h
Lutz Mengewein 3:34:41h
Stephan Müller 2:48:33h
Thomas Probst 2:57:23h
Rainer Saray 3:59:17h
Frank Seifert 4:21:15h

Text/Bild: Dieter Bahn


 

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