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18.06.2016 - 5. Himmelswegelauf - ich seh den Sternenhimmel, oho!

Gründe, an die Unstrut zu kommen, gibt es genügend. Der eine verbindet damit Kultur und Geschichte, der nächste denkt an Rotkäppchen (nein - nicht das brave Mädchen von früher), vor allem aber bietet diese Region viel Natur und Sportmöglichkeiten. Also nehmen auch in diesem Jahr einige LAVer verschiedene Strecken bei der 5. Auflage des Himmelswegelaufes in Angriff. Das Wetter ist diesmal perfekt, die Wolken der letzten Tage verzogen, und aufgrund morgendlicher Frische ist nicht mit glühender Mittagshitze zu rechnen. Die Beliebtheit der Veranstaltung hat zugenommen, schon am Start sind größere Teilnehmerzahlen bemerkbar.

Während Kerstin, Christina und Manuela 10 km rund um den Mittelberg mit seinem Weitblick bietenden Aussichtsturm wandern, um an der Arche Nebra die begehrte Finishermedaille in Form der Himmelsscheibe in Empfang zu nehmen, versuchen sich die Männer an der Halbmarathonstrecke. Diese verläuft im Unstruttal zwischen kleinen Ortschaften, entlang des Radweges zwischen vielen Feldern, sanften Hügeln, meistens schattenfrei. Ein echter Blickfang- die Unstruttalbrücke, gebaut für den ICE-Verkehr. Natürlich werden am Ende die Beine schwer, ein leicht böiger Gegenwind macht das Ganze nicht einfacher. Der sehr giftige Schlussanstieg ist eine wahre Herausforderung. Die AK-Podestplatzierungen von Lutz, Lothar, Norbert, Jan und Thoralf sind dann der Lohn für ihre Anstrengungen (Zahlen auf Veranstalterwebsite) und sorgen für Zufriedenheit.

Thomas stellt sich als einziger der 42km-Herausforderung. Im Vorfeld meint er, dass ihm die Medaille wohl gefallen könnte. Jetzt hat auch er `ne Scheibe. Der ursprünglich geplante Start am Sonnenobservatorium in Goseck wäre sicher auch ein Highlight gewesen, fällt aber irgendeiner überfluteten Straße entlang des ersten Teils der Strecke zum Opfer. So gibt es an diesem geschichtsträchtigen Platz nur die Startnummer und dann einen Transport zum scharfen Start in Naumburg. Danach geht es auch für ihn flussbegleitend zur Arche. Dabei hält er sich strikt an seinen Zeitplan und sammelt so manchen Läufer ein. Mit dem Gewinn des Laufes hat er nicht gerechnet und erzählt uns halb entschuldigend etwas von Zufall. Ja, was denn sonst? Absichtlich gewinnt keiner! Selbst der ihn interviewende Reporter scheint sich über Thomas´ Formulierung gewundert zu haben. Während wir auf der Wiese noch entspannt die Sonnenstrahlen genießen, gesellen sich die Radfahrer Waltraud und Lutz dazu, sie hatten sich die Fahrradtour ausgesucht. Waltraud erzählt im Nachhinein von angenehmen Strampeln in ruhigem Tempo mit Pausen und Weinverkostung. Ja, auch so geht Himmelswege.Schön!

Apropos Zufall: wie im Vorjahr ziehen pünktlich nach der Siegerehrung im Burgenlandkreis dunkle Gewitterwolken heran. Und noch eine Begebenheit ist so nicht vorhersehbar: sowohl Thomas als auch Thoralf erkämpfen ihre endgültige Platzierung (bitter für die geschlagenen) an jenem erwähnten Schlussanstieg etwa 300m vor dem Ziel, ungefähr da, wo ein findiger Sportsfreund motivierend den Asphalt besprüht hat.

Text/Bild: Thoralf Scholz


 

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