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09.07.2016 - 10. Saaleschwimmen – Pack die Badehose ein, nimm…

Was vor 10 Jahren mit 25 Teilnehmer/innen begann, gipfelte heute mit 244 Anmeldungen in einem neuen Teilnehmerrekord beim Saaleschwimmen. Und wir - Sandra, Norbert, Frank und ich - waren bereits als Wiederholungstäter dabei. Nach unserer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr, waren Sandra und ich uns einig, dass wir dieses Mal mit einer Frauenmannschaft an den Start gehen und uns einen der schicken Pokale mit nach Hause nehmen würden. Schnell war Ines als drittes Teammitglied gewonnen und die Mannschaftsanmeldung perfekt. Leider musste unsere Ines dann ganz kurzfristig absagen, so dass wir Mädels nun doch als Einzelstarterinnen dabei waren. (Im nächsten Jahr holen wir uns einen Pokal!)

13 Uhr,  25°C, die Sonne lacht und wir treffen uns gut gelaunt an der Saale. Nun ja -außer Norbert. Er schaut etwas betrübt, weil er in diesem Jahr eine rosa Badekappe tragen soll - das mag ihm irgendwie so gar nicht gefallen. Aber erst einmal wird durch unseren OB das diesjährige Saaleschwimmen offiziell eröffnet und wir marschieren alle gemeinsam zur Anlagestelle, wo unser Schiff bereit steht, welches uns zum Start an der Schleuse bringen wird. Auf der Fahrt wird uns dann doch etwas mulmig. Auch wenn wir bereits wissen, was uns erwartet und ich erst letzte Woche einmal quer durch den Sund geschwommen bin - die Aufregung steigt zusehends. Zur Ablenkung durchstöbern wir unsere Startbeutel und entdecken, dass wir Mädels doch tatsächlich rötliche Badekappen haben. Schnell sind zwei männliche Tauschpartner (u.a. Norbert) gefunden, die ihre rosa Kappen dringend loswerden wollen. Nun schaut Norbert schon nicht mehr ganz so traurig drein.

Am Start sind unsere überflüssigen Klamotten schnell in den Startbeuteln verstaut. Diese werden nach unserem Start mit einem Transporter wieder zurück gefahren und würden dann direkt im Ziel für uns bereit stehen. Nun gibt es schnell noch eine kurze Einweisung, wir üben einen Schlachtruf und dann dürfen wir auch schon in die Saale hüpfen. 21°C und wenig Strömung sind vorhergesagt - gute Voraussetzungen also. Mutig springen wir ins kühle Nass - aber kühl ist echt untertrieben! Ich bin erschrocken, wie kalt das Wasser ist! Mit klappernden Zähnen paddle ich zur Startleine vor - meine Güte - da war ja die Ostsee wärmer! Schnell rufen wir den eingeübten Schlachtruf und endlich kommt der Countdown - nur schnell bewegen, um warm zu werden. Das übliche Hauen und Stechen beginnt- jeder versucht sich, so schnell wie möglich frei zu schwimmen. Dies gelingt auch schnell, als wir aus dem Seitenarm der Saale herausschwimmen und nun die gesamte Breite nutzen können. Die ersten Minuten habe ich erhebliche Probleme mit der Kälte - meine Beine fühlen sich eiskalt an und ich habe das Gefühl, überhaupt nicht vorwärts zu kommen. Stattdessen muss ich ständig aufpassen, keine Krämpfe zu bekommen. Aber nach und nach komme ich in meinen Rhythmus und auf Betriebstemperatur und kann auch endlich entspannt loskraulen. Endlich stellt sich auch der Spaß ein und Zug um Zug geht es besser voran. Zwischendurch atme ich bei Brustschwimmen etwas durch und kann auch auf diese Weise abchecken, ob ich noch auf Kurs bin. Aber die Gefahr, großartig abzutreiben, ist hier in der Saale doch eher gering. Da ist auch schon die Kröllwitzer Brücke- jetzt ist es nicht mehr weit. Die letzten Züge sind getan - die letzten Meter im flachen Wasser sind schnell zu Fuß überwunden. Ein Blick auf die Uhr- ein Lächeln huscht über mein Gesicht- und schon piepst es beim Überqueren der Zeitmatte. Knapp unter 35 Minuten - und damit 4 Minuten besser als im Vorjahr - ich freue mich riesig über mein Ergebnis. Noch großartiger ist, als ich nur ein paar Sekunden nach meinem Ankommen Sandras Namen über das Mikrofon höre. Sie hatte sich einfach an meine Fersen geheftet und somit ebenfalls ein super Ergebnis und eine erhebliche Steigerung zum Vorjahr erreicht. Wenige Augenblicke später steigt auch Norbert aus den Fluten- auch er konnte sein Vorjahresergebnis verbessern. Erfolg also auf der ganzen Linie. Belohnt wurden wir dafür erneut mit einem schicken Handtuch, jeder Menge selbstgebackenem Kuchen und heißem Tee. Bei der anschließenden Siegerehrung - unser Frank ergatterte wieder einen AK- Platz- und der Tombola klang das diesjährige Saaleschwimmen schließlich aus. Im nächsten Jahr wird das 11. Saaleschwimmen dann unter demMotto 500 Jahre Reformation, 500 Teilnehmer stehen. Also wir Mädels sind schon mal 3!

Alle Informationen, Ergebnisse, Videos und Fotos findet ihr hier: http://saaleschwimmerhalle.de/

Text/Bild: Sabine Eckel




 

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