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10./11.09.2016 - 24h-Lauf Bernau - Viele Füße, ein Ziel!

Was braucht`s für ein perfektes Wochenende? Ganz viel Sonne, eine laue Sommernacht, ein bisschen Sport, viel Aufenthalt im Freien, gleichgesinnte Freunde. Konnte man alles haben-in Bernau. Nach den letztjährigen Erlebnissen war es ein leichtes, auch diesmal genügend Enthusiasten für das Abenteuer eines 24Stunden-Staffellaufes zu begeistern.

Die logistischen Erfahrungen aus den Vorjahren nutzend, konnten wir pünktlich und routiniert unser Camp an gewohnter Stelle im Bernauer Stadtpark einrichten, mit bestem Blick auf die später Vorbeilaufenden. Und trotzdem ruhig gelegen. Für unsere Neulinge (die Teams bestanden aus LAV- und Bitterfelder SV-Sportlern) gab es die unvermeidbare Einweisung in das Rundenzähl-und Wechselprocedere sowie eine Einführungsrunde mit Hinweis auf markante Stellen. Die Strecke war die übliche geblieben, vorbei an Pulverturm und Stadtmauer, den Schwanenteich umrundend, rauf auf die Wallanlagen, den Friedhof entlang, den Stadtpark passierend (dabei den Applaus der Freunde mitnehmend), Spitzkehre, Zielsprint, Wechsel. Klingt eigentlich einfach. Warum dann nicht volle Kanone los?

Pünktlich 14 Uhr erfolgt der Startschuss und das Warten auf den eigenen Einsatz beginnt. Bei 1,6km und 10Startern kommt man ja nur einmal pro Stunde dran. Erwärmung? Es ist zwar warm, kann aber nicht schaden. (Dieser Gedanke kommt einem aber nur am Samstag) Schnell die Runde absolviert, zurück zu den anderen und schön den Nachmittag genießen. Die Zeit zwischendurch vergeht von Mal zu Mal schneller, das Lauftempo wird moderater. Es strengt an, macht aber noch Spaß. Es bleibt genügend Zeit, gründlich zu erörtern, wann man das erste Mal duschen sollte und warum. Der Abend nähert sich schnell, das Licht nimmt ab, die Bernauer beleuchten die Strecke mit Neonröhren, und auch wir zünden ein Feuer an. Nun wird es fast wie Lagerfeuer. Grillen zirpen, irgendwo dudelt Musik, das Licht schimmert orange und mancher sinnt gedankenverloren vor sich hin. Nur die Vorbeilaufenden (geleitet auch von unserem Licht) unterbrechen die Szenerie.

Die Teams schlagen sich gut, erste Rechnungen werden angestellt. Zeit, die Nachtwechsel zu besprechen. Wir einigen uns auf zwei Gruppen je Team, das sichert jedem eine längere zusammenhängende Pause. Das Danach-Erwachen ist dafür umso bitterer. Der vorher angenehm kühl empfundenen Nacht fehlt nun das angenehm. Und müde ist man auch! Und dann laufen müssen! Die klassische Senke vergeht aber nach der ersten Runde. Die Sonne geht auf, mehr Licht fürs Auge. Nur die Muskeln haben nicht mehr wirklich Lust, ihre Intervallarbeit zu leisten( soviele macht man ja eigentlich auch nicht). Jetzt ist jeder froh, wenn seine Runde zu Ende ist. Das von Sabines Eltern gebrachte Frühstück hebt noch mal die Stimmung. Die Energietanks werden noch mal gefüllt, reichen aber auch nicht lange. Erschöpft liegen die Protagonisten auf der Wiese oder in den Campingstühlen. Powernapping wird zum Dauernapping. Mit Willen, gegenseitigem Ermuntern und Mühe überwinden wir die letzten Runden bis zum Schluss, zumal die Sonne noch mal aufs Ganze geht. Das Finale gehört dem Team, begleitet vom Getrommel einer Percussion-Formation. Es ist geschafft. Wir haben unsere Erfolge aus dem Vorjahr wiederholt, die Teams haben prima harmoniert, und wir genießen das Zusammensein. Der Lohn für die Mühen ist der oberste Platz auf dem Podest. Der Statistiker zählt 196m/172w Runden, Ultradistanz und über 1300Höhenmeter pro Team.

Unsere Teilnehmer: Sabine Eckel, Franziska Gebauer, Waltraud Gebauer, Silvia Schmied, Ines Schwab, Katrin Schneider, Stefanie Schilling, Jennifer Sambale, Christine Berger, Jana Schubert, Frank Berger, Gerald Kretzschmar, Volker Hergenhan, Thoralf Scholz, Matthias Allmich, Felix Schneider, Stephan Zschach, Sören Franke, Klaus Bentele, Lutz Gebauer

Text: Thoralf Scholz
Bild: Teilnehmer/innen



 

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