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06.04.2019 – Göltzschtalmarathon - Der sommerliche Frühlingsstart bei den Sachsen im Vogtland

Die Halbmarathon-Marathonlaufsaison hat nun auch für uns so richtig begonnen. Wir, Frank und ich, haben uns kurzfristig entschieden, im wunderschönen Göltzschtal im Vogtland bei den Sachsen unseren ersten Halbmarathon am 06.04.2019 zu absolvieren. Pünktlich 7 Uhr sind wir mit dem Auto von Halle losgefahren und gegen 9:00 Uhr angekommen. Von der Straße haben wir die Läufer des Marathonfelds noch sehen können. Unser Start war erst für 11 Uhr angesetzt und es wurde immer wärmer. Kaum waren wir in dem Leichtathletikstadion in Lengenfeld eingebogen, trafen wir einen alten Bekannten. Ecki, unser damalige Reiseführer, mit seinem Info-Stand, von unserer ersten Laufreise 2017 nach Lissabon, da wurden Erinnerungen wach. Ganz liebe Grüße an alle damaligen LAV-Teilnehmer sollen wir ausrichten.

Nun also Startnummern holen, noch das Kuchenbüffet (etwas kleiner, als in Billroda beim Finnelauf, aber genauso lecker) plündern, für den anschließenden Nachmittagsbesuch in Chemnitz, die Wettkampfbekleidung anziehen, den Startern des 5 Kilometerlaufs und den Marathonläufern nach den ersten absolvierten 21 Kilometern applaudieren. In Lengenfeld kann nun, nach der Sanierung des Stadions mit einer tollen Tartanbahn, der Start direkt im Stadion erfolgen und dann eine Strecke von 10,5 km, mit dem Wendepunkt fast an der Göltzschtalbrücke, absolviert werden.

Pünktlich erfolgte unser Start mit ca. 240 Teilnehmern. Ich hatte mich ganz hinten angestellt, Frank stand weiter vorne im Starterfeld. Die ersten Kilometer gingen recht flott und ich hatte etwas Bammel zu schnell anzulaufen, aber es ging auch leicht bergab auf der Strecke. Wenn möglich, mit einem Sechser-Schnitt auf den Kilometer, das Rennen versuchen einzuteilen. Nach und nach schnappte ich mir den einen oder anderen Läufer vor mir und es lief wie am Schnürchen. Gleichmäßige Kilometerzeiten entspannten mein Gehirn. Ich ertappte mich dabei, die Natur zu genießen, den Bach rauschen zu hören, das Vogelgezwitscher wahrzunehmen und was passierte? Die Zeit ließ nach, da ich nicht mehr voll kontrolliert bei der Sache war, so was Blödes. Meine Devise war heute, dass es nur um die Zeit ging und kein Genusslauf wird, also Konzentration! Bei Kilometer 8 kamen mir die Spitzenreiter des Halbmarathons entgegen, irgendwann auch Frank und so viele andere Läuferinnen vor mir. Aber, wenn es uns „langsame“ Läufer nicht gäbe, welche Freude hätten dann die Podestbesteiger? Also, herum um den Wendepunkt und auf den Rückweg begeben. Ich habe inzwischen gemerkt, dass Pendelstrecken mir recht gut liegen, da ich dann gut einschätzen kann, was mich auf der Strecke erwartet. Die Laufstrecke ging nun wieder leicht bergauf, dies machte sich ein wenig in den Zeiten bemerkbar, aber nur unwesentlich. Zwischen Kilometer 12 bis 14 hatte ich einen „Schlürfie“ neben mir …. Da ist es wirklich schwierig, sich nicht ablenken zu lassen, wenn einer neben einem so tapst und laut atmet. Gott sei dank musste er nochmal für kleine Kerle. Bei Kilometer 17/18 viel es mir kurzzeitig schwerer, aber dann habe ich mich daran erinnert, dass wir, Simone, Kerstin, Christine und ich, letzte Woche bereits 18 Kilometer zusammen gelaufen sind, also, kein Problem aufbauen, wo keines ist! Ab Kilometer 19 war mein Wille in jeder Körperfaser, die Uhr zeigte wieder Zeiten bei/unter 6 Minuten an und ich hatte das Gefühl, für mich eine gute Halbmarathonzeit erlaufen zu können. Dann noch zwei Läufer vor mir mit aller Konsequenz einholen und ab ins Stadion einlaufen. Am Ende steht bei mir die drittbeste erlaufene Halbmarathonzeit und das bei diesen sommerlichen Temperaturen, wo ich doch lieber bei kühlerem Wetter laufen mag. Mein Dank galt in diesem Moment meiner kleinen Frauenlaufgruppe beim LAV, mit denen ich regelmäßig seit Januar trainieren kann.

Frank meinte nach seinem Lauf, es war ein sehr anstrengender Trainingswettkampf zur Vorbereitung auf den Marathon-Mauerlauf in China zu Ostern 2019, da er für seine Verhältnisse etwas zu schnell angegangen ist, aber, geschafft ist geschafft.

Uns hat die freundliche und familiäre Betreuung in Lengenfeld sehr gut gefallen. Umkleidekabinen waren im Sportlerheim zu finden und auch Duschen, leider nur noch kaltes Wasser, passiert, wenn man nicht so schnell ist, aber das störte uns überhaupt nicht.

Ein paar Flyer für weitere Läufe in Sachsen noch einstecken und Weiterfahrt nach Chemnitz. Abends dann zum Bowling haben wir Sachsen-Anhalter dann doch noch zwei Siege gegen die Sachsen einspielen können. Wenn es beim Laufen mal hapert, dann haben wir noch andere Stärken. Sportliche Vielseitigkeit sollte nicht unterschätzt werden.

Text/Bild: Astrid Seifert