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01.05.2019 - 38. Fläminglauf - den Pokal verloren aber DEN Pokal gewonnen…

Nachdem ich letztes Jahr den Fläminglauf schon einmal testen konnte und ich auch an diesem 1. Mai frei hattesmiley, war der Entschluss schnell gefasst. Die 10.000m aus Weißenfels als Standortbestimmung im Kopf, sollte diesmal der Pokal das Ziel sein. Dazu muss man wissen, dass es sich dabei um ein ausgesprochen ansehnliches und auch noch nützliches Exemplar (sieh Foto) handelt.

Der Fläminglauf (http://fläminglauf.de/) selbst ist ein vom SV Grün Weiß Wittenberg-Piesteritz veranstalteter und mit seinem Geburtsjahr 1978 durchaus als historisch zu bezeichnender Lauf. Die Geschichte findet sich auf der Internetseite. Angeboten werden Strecken vom Halbmarathon über die 10 und 5 Kilometer bis hin zum 2km Kinderlauf. Bei mir fällt er in die Kategorie mit viel Liebe und Engagement organisierter Lauf in eher familiärem Rahmen (dieses Jahr glaube ich 319 Starterinnen und Starter) – vom selbstgebackenem Kuchen und Kaffee bis zu Bockwurst und Bier ist alles vorhanden. Start und Ziel sind im Stadion mit entsprechenden Umkleiden und Duschen.

Die Strecke wird vom Veranstalter selbst als Crosslauf durch profiliertes Gelände auf festen (z.T. sandigen) Wald- und Feldwegen beschrieben – was soll man sagen…er hat recht. Dazu noch landschaftlich schön gelegen und mit strategisch nutzbaren Passagen eines sichtbaren oder nicht sichtbaren Läuferfeldes sowie Anstiegen und abfallenden Abschnitten ausgestattet.

7:30Uhr ging es in Halle los. Unterwegs stiegen noch Erik und Philipp Heinz vom SSV 1885 Teutschenthal zu. Nach nicht mal einer Stunde kamen wir in Wittenberg am Volkspark an. Parken, Unterlagen abholen und auch Nachmelden war alles kein Problem und schnell erledigt. Nach einer kurzen Inspektion der beiden Anfangskilometer beim Einlaufen ging es 10Uhr pünktlich zum Start für (uns) den Halbmarathon und die 10km. Das überschaubare Läuferfeld sortierte sich bereits nach der eingangs absolvierten dreiviertel Stadionrunde, so dass man schnell sein eigenes Tempo suchen und aufnehmen konnte. Ich als bekennender „Langsamstarter“ hatte so ca. 20 andere vor mir – darunter auch Erik und Philipp. Da Erik es ruhig (Zielkorridor von 1:35-1:45) angehen lassen wollte und ich mich auf eine 4:05 Pace einpegelte, hatte ich ihn schnell erreicht. Ab Kilometer 3 geht es für ungefähr 1,5 Kilometer kerzengerade leicht bergauf dort konnte ich bereits weitere Plätze gut machen. Am Ende dieser Strecke teilen sich die Halbmarathonis und 10Kilometerläufer auf.  Während die 10Kilomterläufer auf dem Gallunberg wenden, laufen die Halbmarathonis zwei Runden drum herum. Plötzlich war nur noch Philipp dreihundert Meter vor mir – damit sah es für den AK-Sieg schon ganz gut aus. Der Gesamtsieg (und damit der vermeintlich größere Pokal) rückten mit dem deutlich schneller einzuschätzenden Philip dafür in relative Ferne. Egal, jetzt hieß es erstmal dran bleiben und gucken ob jugendlicher Leichtsinn gepaart mit sandiger Strecke mir noch ein Hintertürchen öffnet. Und tatsächlich kam ich Philipp näher – am Ende der zweiten Runde um den Gallunberg waren es nur noch ca. 100m. Leider war es eine dieser angesprochenen sichtbaren Passagen, wo man ohne Mühe das Nachfolgerfeld inspizieren kann und Philipp nutze insbesondere seine Bergabqualitäten auf dem langen Stück zwischen Kilometer 16 und 18 um sich Luft zu verschaffen. Am Ende waren es wieder ungefähr die anfänglichen 300m, welche er vor mir ins Ziel einlief. Gewonnen habe am Ende ich smiley, denn als Gesamtsieger erhielt er dann den Pokal (eine in Holz eingefasste beschriftete Glasscheibe) aber nicht DEN Pokal in Form des Keramikbechers. Um welchen sich auch Erik als AK-Zweiter erst im nächsten Jahr wieder bemühen kann. Und als Empfehlung für unsere Damen – Die Gesamtsiegerinnen 10km und HM erhalten neben den AK-Siegerinnen auch den Keramikpokal und den sogar in groß. Als Fotografen und Unterstützer fanden sich dann noch Gudrun und Frank ein (sonst gebe es auch keinen Bericht).

Text: Martin Wohlgemuth
Bild: Frank Berger