• Drucken

 

25. – 27.09.2026 LAV-Wochenende in Bad Blankenburg

Einer länger bestehenden Tradition folgend verbrachten einige unserer Mitglieder mal wieder ein gemeinsames „Trainings“-Wochenende in einer sportlichen Einrichtung. Der Anregung des Präsidiums folgend begaben sich 14 Personen bei wunderschönem Herbstwettter Freitag auf den Weg an die Landessportschule Thüringen in Bad Blankenburg. Die Anreise verlief zwar für einige nicht ganz unproblematisch wegen 80 min. Stau auf der A 9 und Stau wegen einer Baustelle innerhalb von Rudolstadt, aber spätestens zum Abendessen hatten alle die Einrichtung erreicht.

Pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum der Sportschule– alles begann am 30. Mai 1926 mit der Einweihung des Sportplatzes – erlebten wir dann ein kurzweiliges sportliches und geselliges gemeinsames Wochenende. Die Sportschule Bad Blankenburg besticht mit großzügig geräumigen Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern, einem großen Speisesaal mit jeweils einem herausragenden Angebot an Speisen vom Bufett, natürlich mit ihren vielfältigen verschiedenen Sportanlagen und Sportmöglichkeiten im Objekt selbst und auch der wunderbaren Natur am Rand des Thüringer Waldes mit dem Schwarzatal.

Unsere sportlichen Aktivitäten begannen wir am Freitagnachmittag mit einem 1,5-stündigen Erlernen und Ausprobieren des Bogenschießens. Es waren zwar noch nicht alle von uns schon angereist, aber den 9 Anwesenden bereitete es sichtlich Freude.

Aus einer Entfernung von gerade einmal schätzungsweise 10 m erzielten wir mal mehr mal weniger Ringe oder verfehlten auch oft genug die Zielscheibe ganz. Unter der Anleitung von Torsten und Marlen gelangten wir aber zu ersten kleinen und später größeren Erfolgen. Enrico Heinrich hatte wohl schon ein klein wenig Erfahrung mit der Materie und stellte sich schnell als treffsicherster unserer Gruppe heraus.

Aber auch andere wie Simone Bühler, Lothar und Iris Rochau, Dieter und Conny Bahn und Andreas Plier zeigten bald, dass sie sich in die Materie reinfuchsten. Auch Frank Bühler und ich selbst erzielten Erfolge.

Nach seiner Anreise stieß auch noch Lutz Mengewein dazu und konnte ebenfalls Treffer landen. So vergingen 1,5 Stunden wie im Flug und beim abschließenden Luftballon-Zielschießen versenkte Lothar den letzten Treffer.

So gingen wir mit viel erlebtem Spaß und innerer Fröhlichkeit zum Abendessen, wo dann auch die etwas später Angekommenen alle mit am Tisch saßen. Nach dem Abendessen trafen wir uns alle in einem extra für unsere Gruppe zur Verfügung stehenden kleinen Clubraum zu einem geselligen Teamabend. Hier hatte Dieter Bahn als Organisator des gesamten Wochenendes für die notwendigen Getränke und kleine Knabbereien gesorgt. So konnten wir unseren Erzählungen und Anekdoten über dies und das und über zukünftige sportlich aktive Vorhaben und Möglichkeiten freien Lauf lassen.

Am Samstagmorgen konnte es eine kleine Gruppe von uns nicht lassen, sich mit einem kurzen lockeren Läufchen vor dem Frühstück die Nacht aus den Augen zu schütteln. Nach dem Frühstück dann begab sich die Gruppe auf den Weg zu einer ausgedehnten Wanderung durch das wild-romantische Schwarzatal.

Da ich selbst wegen meiner andauernden Knieprobleme keinesfalls wandern gehen kann – ich hatte extra mein Pedelec mitgebracht – unternahm ich eine Radfahrt zum Schloss Saalfeld, zur Heidecksburg Rudolstadt und zurück und kam auf insgesamt 32,4 km. Die Wanderer zog es bis zum Eberstein und bis nach Schwarzburg. Wie mir hinterher mitgeteilt wurde, waren es am Ende rund 22 km. Alle Achtung.

Am Nachmittag waren dann alle wieder frisch ausgeruht und gestärkt und wir gingen unter der Anleitung von Peter zum Biathlon. Für das Schießen hatte er eine mobile Lasergewehr-Anlage aufgebaut.

Um zum Schießen zu gelangen, musste jedes mal ein ca. 30 m langer Parcours mit Slalom-Eierlaufen und etwa 10 cm hohen Hindernissen überwunden werden. Das Schießen mit dem Laser-Gewehr hatten dabei alle sehr schnell ganz gut im Griff, auch die gestern beim Bogenschießen noch nicht Anwesenden Gabi und Uwe Kelling sowie Astrid und Frank Seifert.

Nach dem Schießen war der Rückweg dann noch etwa 10 m lang zuzüglich einer Strafrunde für jeden Nichttreffer von ebenfalls etwa 10 m. Auch hier hatten alle sichtlich großen Spaß, es wurde viel gelacht trotz des alle erfassenden Ehrgeizes. Zwischendurch, als die Zielscheiben voll in der Sonne standen, erfassten diese den Laserstrahl nicht mehr und mussten erst einmal in den Schatten gedreht werden.

 

So verging auch dieser Tag bei dem wunderschönen Herbstwetter wie im Fluge und erhielt seinen Ausklang im Champions-Restaurant der Sportschule. Am Abreisemorgen am Sonntag unternahmen dann einige Unverdrossene wieder ihren Frühsport und nach dem Auschecken begab sich der größte Teil der Gruppe vor der Heimfahrt noch auf eine Wanderung zur Burg Greifenstein und zum Fröbelturm.

So endete ein sehr kurzweiliges, unterhaltsames, erholsames, fröhliches, sportliches, gemeinsames Wochenende von wunderbaren Menschen. Ein riesengroßes Dankeschön an Dieter für die Organisation und Dein Engagement. Auf ein nächstes mal.

Text/Bild: LuSche, Kelling, Rochau, Bahn, Mengewein, Plier