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30.10.2022 - Dresden-Marathon 2022 - Eierschecke und Wumms

Nach mehrjähriger Abstinenz haben sich einige LAV-Mitglieder für das Laufevent in der sächsischen Hauptstadt angemeldet. Der Wetterbericht verspricht ein ruhiges Herbstwochenende, welches wir durch zeitige Anreise auch umfassend genießen wollen. Also gehören am Vortag ein Stadtspaziergang mit der Besichtigung der Frauenkirche, das Schlendern auf dem Elberadweg und eine gemütliche Dampfschifffahrt vorbei am eindrucksvollen Panorama der Stadt zum Programm.

Auf der kleinen Marathonmesse noch schnell mal in die Zukunft geschaut: Wann, wo und wie ausgerüstet könnte es denn 2023 weitergehen? Ausgeruht machen wir uns am Folgetag auf den Weg, die Extrastunde dank der Zeitumstellung nehmen die Eulen (=Morgenmuffel) unter den Läufern dankbar an. Unsere Vorstellungen sind alle ähnlich, ein schöner Saisonabschluss ohne Rekordambitionen soll es werden. Matthias und Thoralf debattieren noch kurz über die Nutzung der Pacemaker, deren Zielzeiten ja auch für den Halbmarathon übertragbar wären. Eine entdeckte Fahne sollte aber nicht zielführend sein. Kurzer Schreck auf dem Weg zum Start am Ostragelände, als den Läufern auf der engen Straße schon die ersten Laufenden entgegenkommen.

Ah, ja, die 10er starten ja eher. Dann geht es doch ganz flott. Nach dem Start die Elbe überquert und schnell sind wir mitten in der Neustadt mit seinen Museen, Kneipen, Gründerzeitbauten. Das Kopfsteinpflaster sorgt für erste Ermüdungserscheinungen, die eigentlich flache Strecke hat dann doch kleine Erhebungen. Spätestens am Waldschlösschentunnel werden aber alle aufgeweckt, hier hätten jedem Arbeitsschutzbeauftragten die Nackenhaare gebrannt. Eine der zahlreichen Sambabands (für deren Auftritt Dresden ja bekannt ist) hat sich am Tunnelausgang postiert; und ob es nur der Schall war oder der Einsatz von Verstärkern: je tiefer man in die ca 500m lange Röhre hineinläuft, desto lauter wird das rhythmische Getrommel bis zum Extrem. Ähnlich muss es im Maschinenraum der Titanic gewesen sein, es gibt nur noch Lärm. Aber der ist eindrucksvoll und beflügelt. Sicherlich lächelnd verlassen die meisten bergablaufend den Tunnel ins jetzt gleißende Tageslicht über die Brücke und merken dann schnell die nun ansteigenden Temperaturen, immerhin sind es wieder über 20° geworden. Und das Ende Oktober!

Die sich anschließende Runde um und durch den Großen Garten zieht sich ganz schön lang, dafür hat man genug Möglichkeiten, die prächtige Laubfärbung zu bewundern, wenn dafür Sinn und Puste reichen. Zurück zur Innenstadt geht es am Elbufer entlang vorbei an den dort liegenden Dampfern. Am Italienischen Dorf verabschieden sich die Marathonies vom Rest der Läuferschar und starten ihre zweite Runde. So auch Simone, die sich damit nun in die Liste der LAVer einreiht, die einen 42er begonnen und beendet haben. Dazu auch hier unsere Gratulation und unseren Respekt. Die Ergebnisse aller lassen sich wie üblich in der Datenbank des Veranstalters finden. Der Ausklang des gelungenen Kurztrips findet wiederholt in einem der zahlreichen Cafes in der sichtlich belebten City statt. Erschöpft genießen wir die verdiente Eierschecke (was auch sonst?), registrieren noch den im Oktober aufgestellten Weihnachtsbaum für dem Strietzelmarkt (wie schnell die Zeit doch vergeht) und fahren zufrieden nach Hause, wissend, dass Dresden eine Reise mit und ohne Sport wert ist.

Text/Bild: Thoralf Scholz