2. Tag 22.04.2026 - Wunderschöne Dörfer
Zuerst einmal muss ich eine Korrektur zu gestern anbringen. Da ich die 9 km bis zum Galgenberg geradelt war und ich die Länge der Strecke mit eingerechnet hatte, muss ich auch die 30 min. Fahrzeit mit einrechnen. Es waren also 58,6 km in 3:15 h reiner Fahrzeit. Sorry.
Früh am Morgen aufgewacht, aus dem Fenster geschaut, strahlender Sonnenschein. Das Fenster geöffnet, kam mir sehr kalte Luft entgegen. Genau das hatte der Wetterbericht vorhergesagt. Es blieb dann auch bis deutlich nach dem Mittag sehr frisch, aber immer bei strahlendem Sonnenschein. So packte ich erst einmal meine Sachen zusammen, ging in Ruhe Frühstücken und ließ den Tag ganz entspannt beginnen. Muskelkater vom Vortag verspürte ich nur in sehr extrem geringem Maße. Meine Knie und Plattfüße hatten sich auch gut erholt.
1. Tag 21.04.2026 – Wenn Engel reisen …
… scheint die Sonne. Genau am richtigen Tag war der Regen verschwunden und die Sonne ließ sich blicken. Mir fallen da gleich noch einige Sprüche mehr ein, wie z. B.: „Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“ – „Das schwerste ist gemacht, der Anfang.“
Nun bin ich also losgefahren. Pünktlich um 12:32 Uhr startete ich meine Radtour auf dem höchsten Berg von Halle (Saale), dem Galgenberg mit 134 m. Extra zu meinem Start und um mir alles Gute mit auf den Weg zu geben, war mein langjährigster Kumpel Micha zum Galgenberg gekommen. Wir kennen uns seit mittlerweile 49 Jahren. Lieber Micha, vielen herzlichen Dank. Da ich von zu Hause erst einmal dort hingefahren war, standen zum Start schon 9 km auf dem Tacho.
26.03. - 02.04.2026 – 15. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften der Masters in Torun (Polen)- Andreas Plier gewinnt im 8-Km-Crosslauf die Bronzemedaille in der Männer-60-Mannschaft
Vom 26.03.- 02.04.2026 zeigte sich die romantische polnische Stadt Torun an der Weichsel gelegen, erneut als hervorragender Gastgeber einer internationalen Leichtathletikmeisterschaft.
Nur eine Woche nach der Weltmeisterschaft der Profis gehörte die Bühne nunmehr den europäischen Altersklassenathleten.
Mit rund 3500 Teilnehmern aus 52 Ländern bewältigten in kurzer Zeit die polnischen Gastgeber erneut ein Riesenevent mit einer ausgezeichneten organisatorischen Qualität.
Nach meinen guten Erfahrungen von 2024 in der Kopernikusstadt, wo die Weltmeisterschaft in den Masterklassen stattgefunden hat, machte sich das kleine Team Iris Rochau, Andreas Plier, Ralf Biese und Lothar Rochau am 26.März 2026 auf den rund 600 km langen Weg in die in weiten Teilen vom Krieg verschonte 200.000 Einwohnerstadt.

Weitere Laufberichte unserer Mitglieder findet ihr hier!
Wir wünschen weiterhin viel Spaß
auf der Internetseite des LAV Halensia e.V.!

