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Tag 28 - 30.06.2026 – Der Gipfel vor dem Frühstück

Nachdem ich durch den Thüringer Wald, die Rhön, das Sauerland, durch die Eifel, die Pfalz und den Hunsrück gestern bis in den Schwarzwald gefahren war, übernachtete ich in einem Berggasthof in der Nähe des Feldberges auf 1270 m Höhe. In der Nacht schlief ich natürlich wie immer bei offenen Fenstern. Zum ersten mal seit vielen Tagen musste ich mich dann beim Schlafen wieder zudecken. War das angenehm – diese Kühle.

Früh am Morgen um 07:00 Uhr schwang ich mich in den Sattel und radelte los. Der Weg zum Gipfel sollte 4,9 km lang sein. Zuerst fuhr ich auf einem breiten leicht schottrigen Feldweg immer steil bergauf. Auf der einen Seite hatte ich einen wahnsinnig schönen Blick ins Tal und auf der anderen Seite war der Gipfel zum Greifen nah.

Es passierte, was passieren musste, irgendwann stand ich 2x vor mir angezeigten Wegen, die nicht fahrradtauglich waren. An beiden stand zusätzlich ein Schild „Radfahren verboten“. Ich musste wieder umdrehen. Instinktiv nahm ich dann an einer Stelle einen Weg ganz leicht bergab. Und auf dem fuhr ich dann immer auf gleicher Höhe bleibend südlich um den Gipfel herum. Ich traf auf eine schöne glatte Asphaltstraße, die von Südosten her schnurgerade auf den Gipfel führte. Ich kam mir vor wie am Wurmberg. Die Straße war zwar steil, aber es war radelnd gut machbar. Nur kurz vor dem höchsten Punkt kam eine extrem steile Rampe. Ich kämpfte, ich keuchte, ich mobilisierte die letzten physischen Reserven und aktivierte alle psychischen Stärken. Ich überwand die Rampe mit letzter Energie und nach Luft ringend radelnd auf dem Pedelec sitzend. Ich war ein klein wenig stolz auf mich.

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Tag 27 - 29.06.2026 – Einmal ja und einmal nein

Nachdem ich ein schönes Wochenende in der traumhaften Mosellandschaft bei meiner Nichte verbracht hatte, setzte ich am Montag meine Fahrt fort. Nach den Temperaturen von 40 °C waren die heutigen 10 K weniger schon fast als angenehm zu bezeichnen. Nach kurzer Zeit erreichte ich das Gebiet um den Erbeskopf. Auf den Straßen ist die Zufahrt mit touristischen Schildern gut ausgewiesen. Der Gipfel des Erbeskopf ist ein Hochplateau, auf welches man mit dem Auto bis hoch fahren darf. Oben gibt es dort einen Parkplatz für ca. 30 Autos.

Das Hochplateau hat schätzungsweise etwa eine Größe von 400 m x 200 m. Das minimal niedriger liegende Areal ist eingezäunt und am Tor mit einen Schild: „Militärischer Sicherheitsbereich“ versehen. Auf dem anderen Teil befindet sich der Gipfel des Berges. Markiert ist er mit einer Platte, die in den exakten Umrissen die Fläche von Rheinland-Pfalz darstellt. Umgeben ist diese mit kleinen flachen Steinmauern, auf denen verschiedene weitere Gipfel des Hunsrücks bezeichnet sind. Ein Gipfelkreuz oder ein Gipfelbuch sind nicht vorhanden. Das Ambiente hat etwas von sterilem Labor.

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07.06.2026 - 45. Klippenlauf in Harzgerode - Mit Geh-Pause auf dem zweiten Platz

Drei LAVer waren am vergangenen Sonntag Teilnehmer des traditionellen Naturlaufs in Harzgerode. Jana, Uwe und Leif nahmen im Hauptlauf die 15 km unter ihre Laufschuhe und meisterten bergauf wie bergab die Herausforderungen, die die 340 Höhenmeter im Unterharz mit sich brachten. Die anspruchsvolle Strecke mit Feld- und Waldwegen, Singletrails und dem Felsentunnel wurde durch den kräftigen Regen am Vortag nicht einfacher. Obwohl alle drei etwas gezeichnet wirkten, erreichten sie wohlbehalten das Ziel und durften sich über Podestplätze in ihren Altersklassen freuen.

2. Gesamt/1.Mä - Leif Fricke -1:03:10 h

2. M60 – Uwe Pantke – 1:19:06 h

3. W55 – Jana Timm – 1:38:47 h

Text/Bild: Eik Fricke


 

Weitere Laufberichte unserer Mitglieder findet ihr hier!

 

Wir wünschen weiterhin viel Spaß

auf der Internetseite des LAV Halensia e.V.!