26.03. - 02.04.2026 – 15. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften der Masters in Torun (Polen)- Andreas Plier gewinnt im 8-Km-Crosslauf die Bronzemedaille in der Männer-60-Mannschaft
Vom 26.03.- 02.04.2026 zeigte sich die romantische polnische Stadt Torun an der Weichsel gelegen, erneut als hervorragender Gastgeber einer internationalen Leichtathletikmeisterschaft.
Nur eine Woche nach der Weltmeisterschaft der Profis gehörte die Bühne nunmehr den europäischen Altersklassenathleten.
Mit rund 3500 Teilnehmern aus 52 Ländern bewältigten in kurzer Zeit die polnischen Gastgeber erneut ein Riesenevent mit einer ausgezeichneten organisatorischen Qualität.
Nach meinen guten Erfahrungen von 2024 in der Kopernikusstadt, wo die Weltmeisterschaft in den Masterklassen stattgefunden hat, machte sich das kleine Team Iris Rochau, Andreas Plier, Ralf Biese und Lothar Rochau am 26.März 2026 auf den rund 600 km langen Weg in die in weiten Teilen vom Krieg verschonte 200.000 Einwohnerstadt.

Viele Tage vorher
Alles begann vor vielen Jahren. Durch irgendwelche, mir heute nicht mehr bekannten, Umstände entwickelte ich ein kleines Interesse für Erdkunde. Egal ob Länder, Hauptstädte, Inseln, Ozeane, Flüsse, oder Berge – es interessierte mich einfach, ohne dass ich den Anspruch hatte, alles darüber wissen zu müssen.
Im Jahr 2013 war ich noch Abonnent der Mitteldeutschen Zeitung. Und dort erschien im allwöchentlichen Samstags-Reise-Ratgeber eine Serie über die jeweils höchsten Berge aller 16 Bundesländer Deutschlands. Und natürlich fand ich das spannend und las diese Seiten mit großem Interesse. In mir entwickelte sich der Wunsch, alle diese 16 „Gipfel“ mal selbst zu besuchen.
Schon seit meiner frühesten Kindheit fahre ich sehr gern Fahrrad und war ganz häufig mit meinen Kumpels und Klassenkameraden unterwegs. Mittlerweils bin ich nun zwar schon sehr viel älter, aber Fahrrad fahre ich heute immer noch sehr gern. Ja ja, seit vielen Jahren fahre ich schon Pedelec. Naja, sonst würde ich selbst die kleinsten Anstiege nicht mehr hochfahren können. Schließlich muss ich dabei einiges an Körpermasse mitnehmen. Nachdem der Gedanke an die 16 „Gipfel“ reifte, reifte auch bald der Gedanke, diese mit dem Pedelec anzusteuern.
Und so setzte ich mich hin und begann, die Gedanken in konkrete Bahnen zu lenken. Schon schnell fasste ich einige Entschlüsse. So entstand der irrsinnige Plan, wenn ich mal irgendwann viel Zeit am Stück haben würde, diese Fahrt in einer großen Runde mit dem Pedelec durch Deutschland in Angriff zu nehmen. Ich besorgte mir eine recht große Deutschlandkarte, hing sie an die Wand und malte die nun schon „magisch“ gewordenen Gipfelpunkte ein. Über alle die Jahre hinweg wuchs der Plan stetig. Immer wieder, in verschiedenen Abständen, kamen und gingen Ideen, Pläne, Überlegungen, Fragen und Zweifel. Der Gedanke aber ließ mich nicht mehr los.
Gar nicht so lange nach den Ratgeberseiten über die „Gipfel“ erschienen in der Mitteldeutschen Zeitung genau ebensolche Artikel über die vier „Zipfelpunkte“ Deutschlands – den nördlichsten, westlichsten, südlichsten und östlichsten Punkt. Die vier entsprechenden Ortschaften dieser Punkte haben sich im „Zipfelbund“ zusammengeschlossen und dazu existiert auch eine eigene Internetseite. Natürlich weckte auch dieses mein Interesse und wurde recht schnell in meine Ideen und Planungen einbezogen und nicht wieder gestrichen.
Später sah ich im TV mal einen „kleinen“ Bericht über die kleinste Stadt Deutschlands, Arnis an der westdeutschen Ostseeküste an der Schlei nördlich von Eckernförde. Und so kam auch diese Stadt mit ihren weniger als 300 Einwohnern und 0,45 km² auf die Liste und damit in die geplante Tour. Da Berlin ein eigenes Bundesland ist und natürlich auch einen höchsten Berg hat, werde ich automatisch auch in die größte Stadt Deutschlands mit rund 3,7 Millionen Einwohnern bei 891 km² kommen.

Damit war der Kompass für meine Tour vollständig und ich konnte die einzelnen Punkte auf der Landkarte sinnvoll miteinander verbinden. Nun bin ich seit zwei Monaten Rentner und habe genau die notwendige Zeit am Stück zur Verfügung. Und so habe ich beschlossen, die Fahrt in diesem Jahr zur hoffentlich besten Zeit für fahrradtaugliches Wetter zu starten. Als Datum dafür habe ich mir den 21.04.2026 auserkoren, ein für mich ganz privat bedeutendes. Dauern soll das ganze ca. rund fünf Monate. Was ich mir da wirklich „eingebrockt“ habe und worauf ich mich damit einlasse, habe ich wohl noch nicht so richtig verinnerlicht. Ich muss ganz schön blauäugig oder auch verrückt sein. Aber nun werde ich erst einmal losfahren und dann werde ich sehen, was kommt, wie „es“ fährt, wie ich mich fühle und anstelle, wie es mir ergehen wird, wie mein Pedelec und ich durchhalten werden. Ich freue mich riesig darauf, was ich alles zu sehen bekomme und was ich erleben werde. Hoffentlich!
Wenn jemand Interesse daran hat, zu erfahren, was mir so passiert, wie ich vorwärtskomme und ob ich das alles überhaupt durchstehe, kann man sich hier auf der Homepage des LAV Halensia e. V. unter der Rubrik „Projekte“ – „RadBerge“ informieren, mich „verfolgen“. Ich werde regelmäßig mit Fotos berichten – habe ich mir zumindest vorgenommen.

Die Karte mit dem eingezeichneten geplanten Tourverlauf haben mir meine Arbeitskollegen zu meinem Abschied in die Rente geschenkt. Und das andere Foto zeigt mich während einer „Ausfahrt“ im Sommer 2025 am Wehr in Planena.
Ihr könnt also in Kürze wieder von mir lesen.
Euer LuSche (Lutz Schendel)
22.02.2026 - Malta Marathon 2026, der LAV ist dabei
Einer der Höhepunkte des Laufjahres 2026 beginnt für einige LAV - Sportler im Februar.
Bereits im letzten Jahr haben sich die Senioren des Vereines auf einen Lauf in Malta geeinigt. Mit Unterstützung von „Laufreisen“ hat sich dann dieser Traum für uns Teilnehmer erfüllt. „Malta wir kommen“ hieß es dann.
Die Lauffreunde Klaus-Peter Jahr, Rainer Saray, Lutz Mengewein, Hans-Dieter Bahn, Detlef Prellwitz, Gabi und Uwe Kelling, Simone Rodeck und Frank Seifert machten sich gemeinsam mit ihren Angehörigen (Frauen und Sohn) auf den Weg nach Malta. Die Organisation wurde in die Hände von “Laufreisen“, einer eingetragenen Marke für Laufreisen und Marathon-Reise-Service gegeben. Es war genau die richtige Entscheidung. Die Organisation der gesamten Reise, inklusive An- und Abreise, Hotel, Ausflüge und die Anmeldungen am 21 km Lauf wurden von „Laufreisen“ top organisiert.

Weitere Laufberichte unserer Mitglieder findet ihr hier!
Wir wünschen weiterhin viel Spaß
auf der Internetseite des LAV Halensia e.V.!

