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29.10.2023 - 40. Mainova Frankfurt Marathon – 4 Halensianer kämpfen beim Jubiläumsmarathon mit widrigen Bedingungen und erzielen trotzdem gute Ergebnisse

Mit 48 Jahren absolvierte ich im Oktober 2000 meinen ersten Marathon in Frankfurt am Main.

Ein knappes Jahr zuvor hatte ich wieder mit meiner alten Leidenschaft aus Kinder- und Jugendtagen - dem Langstreckenlauf - begonnen.

Da ich einige Jahre in Hessen gelebt hatte, reizte mich damals schon der älteste Stadtmarathon Deutschlands, zumal einige Lauffreunde von der schnellen Strecke geschwärmt hatten.

So konnte ich den Marathon im Jahre 2000 mit der Zeit von 3:04:20 h erfolgreich beenden. Enttäuscht war ich damals trotzdem, dass ich mit dieser Zeit nur den 48. AK-Platz erkämpfen konnte.

Im Jahr 2023 startete ich nun aber nicht mehr als Volksläufer, sondern als einer von vier Läufern unseres Vereins LAV Halensia e.V.

Am Freitag machten wir uns früh auf und fuhren gemeinsam mit meinem Freund Ralf nach Frankfurt um die Startunterlagen abzuholen. Ein hohes Maß an Professionalität und Erfahrung erwartete uns in den Messehallen. Hier zeigte sich die jahrzehntelange Erfahrung beim zweitgrößten deutschen Stadtmarathon mit eingespielten Teams und hoher Kundenorientierung.

Bei der Messe trafen wir dann meinen Trainingspartner Andreas Plier, der parallel zum Marathon seine Schwester besuchte und seinen zweiten Marathon absolvieren wollte.

Nach gemeinsamen Kaffeetrinken und Besprechung der Renntaktik ging es in unser Hotel nach Neu-Isenburg.

Der Sonnabend gehörte der Kultur und Geschichte von Dreieichenhain mit Burgruine und Burgkirche und einer geschichtsträchtigen kleinen Fachwerkstadt.

Gegen Abend wurde die Anspannung größer und so war es von Vorteil, dass die Nacht eine Stunde länger für die Marathonis war.

Nach einiger Aufregung um die katastrophalen Nahverkehrsverbindungen im Rhein-Main-Gebiet mussten wir ein Taxi nehmen um rechtzeitig in die Mainmetropole zu kommen.

Kurzfristige Zugausfälle, Umleitungen im großen Stil und Sperrungen waren ständige Begleiter – so kann die Verkehrswende natürlich nur scheitern.

Endlich angekommen begann zugleich unser Aufwärmprogramm. Leider konnten wir weder Martin Wohlgemuth noch Bert-Morten Arnicke vor dem Start, geschweige denn im Ziel treffen. Beide waren schon im 1. Block pünktlich um10:00 Uhr gestartet.

Andreas und ich starteten um 10:10 Uhr mit der zweiten großen Welle von der Festhalle aus Richtung Innenstadt.

Das Wetter war bis km 20 recht angenehm um die 12 Grad und so lagen Andreas und ich beim Halbmarathon genau im Zeitlimit von 1:49:45 h. Ab km 22 begann es zu regnen und der Wind wurde stärker auf dem Weg Richtung Frankfurt-Höchst – der dem Marathon einst seinen Namen gab.

Trotzdem konnten Andreas und ich, dass Tempo um die 5:10 min/km bis km 32 noch durchhalten, was auch der guten Beat-,Bässe, Blas- und 80er Jahre Partymusik - dem größten Straßenfest - Frankfurts zu verdanken war.

Außerdem hatten wir ja 7 lange Läufe um die 30km im Training gemeinsam absolviert.

Bei km 33 nun wieder Richtung Innenstadt mit langen geraden Abschnitten löste sich Andreas von mir und jeder ging allein in den letzten knapp 10 km langen Teilabschnitt um „sein eigenes Waterloo“ zu erleben.Ganz so schlimm kam es natürlich auf Grund unseres guten Trainingszustandes natürlich nicht, doch Regen und Wind setzten neben den muskulären Problemen ganz schön zu. Doch wie heißt so schön: Der Marathon wird zu 80% zwischen den Ohren entschieden.

Die letzten 2 Kilometer trafen wir den Hammermann mit Starkregen und Windböen, doch da war schon fast die Festhalle mit dem berühmten roten Teppich für alle Läuferinnen und Läufer erreicht.

Trotz dieser widrigen Bedingungen schaffte es Andreas Plier die 2. Hälfte des Rennens geringfügig schneller zu laufen und mit 3:39:20 h eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen.

Lothar Rochau konnte ebenfalls mit einer Zeit von 3:47:52 h und einem starken 2. Platz in der AK 70 am Ende der Saison überzeugen.

Martin Wohlgemuth lief ebenfalls ein sehr starkes Rennen und verpasste lediglich um knapp über eine Minute in 3:01:02 h die 3 Stunden Marke bei diesen widrigen Bedingungen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher

Bert-Morten Arnicke hatte leider ab km 25 immer größere Schwierigkeiten und konnte bei km 30 das Rennen nicht beenden.

Auswerten, abhaken und nach vorn schauen – jede Niederlage ist eine kostenlose Lerneinheit nicht nur für Läuferinnen und Läufer.

Ein großes Dankeschön geht an die Familien, die dieses zeitintensive Hobby nicht nur unterstützen, sondern auch immer wieder uns motivieren.

Dank auch an meinem Freund Ralf Biese, der sich so professionell um die Logistik des Projektes „Marathon Frankfurt“ kümmerte. Es ist ein Geschenk in diesen Zeiten gute Freunde zu haben.

Text/Bild: Lothar Rochau